Polizei-News Potsdam, 01.11.26: Bilanz der Bundespolizei zu den Einsatzmaßnahmen vom 31. Oktober

Ein Fall von Cyberkriminalität wurde aktuell von der Polizei in Potsdam gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport (Foto) Suche
Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport Bild: Adobe Stock / Karl-Heinz H

Nach Aufruf zur Teilnahme durch eine Initiative kam es in 34 deutschen Städten am 31. Oktober 2026 zu themenbezogenen Versammlungslagen. Hierbei war die Bundespolizei bundesweit mit starken Kräften sowohl im eigenen Aufgabenbereich als auch zur Unterstützung der Länder im Einsatz.

Mit Blick auf Teilnehmerzahl sowie aufgetretener Ausschreitungen stellten hierbei die Städte Hannover, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und Berlin die Schwerpunkte dar.

Über 600 Beamtinnen und Beamte der Direktion Bundesbereitschaftspolizei unterstützten auf Anforderung die Polizeien der Länder, auch mit schwerem Einsatzgerät.

Im eigenen Zuständigkeitsbereich setzte die Bundespolizei darüber hinaus über 2.000 Beamtinnen und Beamte ein.

Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei leiteten die eingesetzten Kräfte insgesamt elf Ermittlungsverfahren gegen Personen mit Veranstaltungsbezug ein.

Vorrangig handelte es sich hierbei um Gewaltdelikte gegen Polizeikräfte sowie Verstöße gegen das Versammlungsgesetz.

Im örtlichen sowie sachlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei kam es zu keinen herausragenden Einsatzmaßnahmen mit Bezug zur Versammlungslage.

Bundesweit kam es in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeien der Länder jedoch zu erheblichen Ausschreitungen, die bis in die Morgenstunden andauerten. Dabei erlitten insgesamt 52 Bundespolizisten im Rahmen der Unterstützungseinsätze leichte Verletzungen. Drei weitere Beamte der Bundespolizei trugen ebenfalls leichte Verletzungen im eigenen Zuständigkeitsbereich davon.

Im Rahmen der Grenzkontrollen (Ein- und Ausreise) sind von der Bundespolizei keine nennenswerten veranstaltungsbezogenen Feststellungen getroffen worden.

Herausragende Sachverhalte:

Nach Auflösung einer Versammlung in Hamburg kam es zu der Errichtung von Barrikaden, Steinbewürfen und Brandlegungen. Hierbei wurden auch Kräfte der Bundespolizei mit Steinen beworfen. Ein im Vorfeld angeforderter Wasserwerfer der Bundespolizei kam zur Lagebewältigung zum Einsatz.

In Köln versuchten bislang Unbekannte, das Ladengeschäft eines bekannten Computerherstellers zu plündern. Aufgrund der Eskalationen unterstützte die Bundespolizei die Polizei Nordrhein-Westfalen nach Anforderung mit einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit.

In Frankfurt am Main unterstützte die Bundespolizei die Polizei Hessen nach Bewurf mit Pyrotechnik und vereinzelten Plünderungsversuchen von Geschäften nach Anforderung mit Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten. Zudem wurde im späteren Verlauf noch eine Wasserwerfereinheit der Bundespolizei sowie eine Einsatzhundertschaft zur Bewältigung der Einsatzlage angefordert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Bundespolizeipräsidium vom 01.11.2026 gegen 12:44 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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