Polizeifahndung Ludwigshafen, 12.10.26: Polizeilicher Schusswaffengebrauch gegen einen Hund - Nachtragsmeldung

Die Polizei informiert über ein aktuelles Gewaltdelikt in Ludwigshafen. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christoph Reichwein

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117696/6368826

Nach den bisher durchgeführten Ermittlungen stellt sich der Sachverhalt derzeit folgendermaßen dar:

Am Samstag, 10.10.2026, gegen 20:20 Uhr, soll ein Unbekannter einen Mitarbeiter einer Gaststätte in der Kallstadter Straße mit einer Schusswaffe bedroht haben. Noch vor Eintreffen der Polizeikräfte flüchtete der Tatverdächtige mit seinem mitgeführten Hund.

Gegen 20:40 Uhr wollten Polizeikräfte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen einen 36-Jährigen mit seinem Hund auf einem unbeleuchteten Parkplatz in der Batschkastraße als möglichen Tatverdächtigen kontrollieren.

Da die Beamten nach einem Mann mit Schusswaffe fahndeten, sollte der 36-Jährige aus Eigensicherungsgründen unter Vorhalt der Dienstwaffe kontrolliert werden. Dabei kam es zur Schussabgabe, wobei der Hund getroffen wurde.

Der Hund wurde durch den Schuss verletzt und zu einem Tierarzt gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag.

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz und der betroffene Beamte bedauern den Tod des Hundes und die Folgen für den Hundehalter sehr. Das Polizeipräsidium hat die notwendigen Schritte zur Aufklärung des Sachverhaltes eingeleitet. Bestandteil der Ermittlungen ist insbesondere, wie es genau zu der Schussabgabe kam. Für uns ist es selbstverständlich, dass polizeiliches Handeln einer unabhängigen Kontrolle unterzogen wird. So wird nach Abschluss der Ermittlungen der Sachverhalt der unabhängigen Staatsanwaltschaft zur weiteren rechtlichen Würdigung und Entscheidung vorgelegt

Im Rahmen der durchgeführten Ermittlungen konnte zwischenzeitlich festgestellt werden, dass es sich bei dem 36-jährigen Hundehalter nicht um den ursprünglich gesuchten Flüchtigen handelt.

Aktuell stellen wir in den sozialen Medien eine Vielzahl von kritischen Meinungsäußerungen fest. Eine sachliche, kritische Auseinandersetzung mit polizeilichem Handeln ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Herabwürdigende oder beleidigende Äußerungen gegen den Polizeibeamten oder die Polizei im Allgemeinen akzeptieren wir jedoch nicht und bitten darum, sich nicht an Hass und Hetze zu beteiligen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 12.10.2026 gegen 16:44 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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