Polizei-News Hamburg, 07.10.26: Angriff auf DB-Mitarbeitende in Hamburg Hauptbahnhof - Tatverdächtigen festgenommen

Ein Gewaltdelikt wurde aktuell von der Polizei in Hamburg gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Andreas Arnold

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll es am 06.10.2026 gegen 09:15 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof zu einem Angriff auf zwei Mitarbeitende der DB Sicherheit durch einen 30-jährigen syrischen Staatsangehörigen gekommen sein.

Demnach war der Mann zuvor bereits mehrfach von den Mitarbeitenden des Sicherheitsdienstes des Bahnhofs verwiesen worden.Als er sich erneut vor den Fahrausweisautomaten des Südstegs aufhielt, soll eine 26-jährige Sicherheitsdienstmitarbeiterin versucht haben, den Mann herauszuführen.Daraufhin soll er der Frau unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben.

Als ein zweiter Mitarbeiter der DB Sicherheit einschritt, soll der 30-Jährige ihn mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.Um den Angriff abzuwehren soll der 46-jährige Sicherheitsdienstmitarbeiter daraufhin ein Reizstoffsprühgerät eingesetzt und in Richtung des syrischen Staatsangehörigen gesprüht haben.

Die in der Nähe befindliche Quattro-Streife wurde auf die Auseinandersetzung aufmerksam und nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest.Dabei soll der Mann massiv Widerstand geleistet haben.Er wurde unter Hinzuziehung weiterer Beamter gefesselt und dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof zugeführt.

Aufgrund des eingesetzten Reizstoffs spülten die Beamten die Augen des 30-Jährigen und forderten eine Rettungswagenbesatzung an. Diese stellte fest, dass keine weitere Behandlung des Mannes erforderlich war.Da er sich auch im Revier nicht beruhigte, wurde er in Gewahrsam genommen.Ein angeforderter Amtsarzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest.Die Mitarbeitenden der DB Sicherheit verspürten infolge des Schlages Schmerzen, lehnten jedoch eine Behandlung durch eine Rettungswagenbesatzung ab.Ein Beamter verletzte sich im Rahmen der Widerstandshandlungen leicht an den Knien, blieb jedoch dienstfähig.

Gegen den 30-Jährigen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Hamburg vom 07.10.2026 gegen 09:33 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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