Polizeimeldung Fürstenfeldbruck, 18.09.2026: Festnahme eines Tatverdächtigen nach illegalem Handel mit Betäubungsmitteln

In Altstadt und Taufkirchen werden Zeugen für mehrere Fälle von Freitag, dem 18.09.2026 gesucht. Haben Sie etwas gesehen?

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Angelika Warmuth

Für Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Ludwigsvorstadt, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Milbertshofen, Altstadt, Taufkirchen, Trudering-Riem, Maxvorstadt und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:

Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach illegalem Handel mit Betäubungsmitteln

Am Sonntag, 13.09.2026, gegen 22:30 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte im südlichen Bahnhofsviertel einen 34-Jährigen mit spanischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Als dieser durchsucht werden sollte, griff er unvermittelt zwei Polizeibeamte mit Schlägen und Tritten an und versuchte anschließend zu flüchten. Nach kurzer Flucht konnte er festgenommen werden.

Die beiden Polizeibeamten wurden bei dem Angriff leicht verletzt und blieben weiterhin dienstfähig.

Bei der Durchsuchung des 34-Jährigen wurden verschiedene Betäubungsmittel und Bargeld aufgefunden. Aufgrund der Gesamtumstände ergab sich der Verdacht, dass der 34-Jährige mit Betäubungsmitteln handeln könnte.

Im weiteren Verlauf konnte ein Hotelzimmer ermittelt werden, welches von dem 34-Jährigen genutzt wurde. Dieses wurde durchsucht. Dabei wurden unter anderem Kokain und Crystal Meth in nicht geringer Menge sowie weitere Betäubungsmittel und Bargeld aufgefunden und sichergestellt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer Anzeigenerstattung wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln und eines Widerstands gegen Polizeibeamte wurde der 34-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Am Montag, 14.09.2026, wurde er einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

Die weiteren Ermittlungen wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmittel führt das Kommissariat 83 der Münchner Kriminalpolizei.

Bezüglich des Angriffs auf die Polizeibeamten wird gesondert durch das Kommissariat 24 ermittelt.

Ludwigsvorstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischer Handlung

Am Donnerstag, 17.09.2026, gegen 16:40 Uhr, meldete sich eine 24-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München beim Polizeinotruf 110 und gab an, vor wenigen Minuten im Treppenaufgang des Sperrengeschosses Richtung U 5 am Hauptbahnhof einen unbekannten Mann getroffen zu haben, der sexuelle Handlungen an sich selbst vornahm und dabei Blickkontakt zu ihr hielt. Aus diesem Grund wurde eine Streife der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

Diese konnte den von der 24-Jährigen beschriebenen Täter vor Ort feststellen und vorläufig festnehmen. Es handelt sich um einen 43-jährigen Deutschen und ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Er wurde wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt und nach Beendigung der Anzeigenaufnahme in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Er wird im Laufe des heutigen Tages einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Höhenkirchen-Siegertsbrunn: Festnahme eines Tatverdächtigen nach sexueller Belästigung und Nötigung

Am Donnerstag, 17.09.2026, gegen 17:30 Uhr, befand sich eine 15-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München auf einer öffentlichen Straße in Höhenkirchen-Siegertsbrunn.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde sie dort von einem ihr unbekannten Mann verfolgt, der sie anschließend an der Schulter packte, festhielt und gegen ihren Willen küsste. Anschließend entfernte sich der unbekannte Täter.

Nachdem die 15-Jährige zu Hause war, informierte sie ein Elternteil, welcher den Polizeinotruf 110 verständigte.

Eine eingeleitete Sofortfahndung nach dem unbekannten Täter führte dazu, dass dieser am S-Bahnhof Höhenkirchen-Siegertsbrunn angetroffen und vorläufig festgenommen werden konnte. Es handelt sich bei ihm um einen 23-Jährigen mit ägyptischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Er wurde wegen der sexuellen Belästigung und der Nötigung angezeigt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Im Laufe des heutigen Tages wird er einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Milbertshofen: Kradfahrer entzieht sich Kontrolle

Am Freitag, 18.09.2026, gegen 00:40 Uhr, bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) auf dem Petuelring ein Kawasaki Kraftrad, das mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Aus diesem Grund sollte der Fahrer des Kraftrades einer Anhaltung unterzogen werden.

Trotz aller Signale anzuhalten, beschleunigte er das Kraftrad und bog in die Lerchenauer Straße ab. Hierbei beschleunigte er abermals, wobei er mehrere Ampeln, die Rot zeigten überfuhr. Letztmalig wurde das Krad in der Toni-Pfülf-Straße gesehen. Es konnte jedoch das Kennzeichen abgelesen werden.

Aus diesem Grund begaben sich Einsatzkräfte zur Wohnanschrift des Fahrzeughalters, einem 20-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Dieser konnte dort in der Nähe, gegen 01:15 Uhr angetroffen werden. Er wurde vorläufig festgenommen und zu einer Polizeiinspektion verbracht.

Da der 20-Jährige ohne Kraftrad zurückkam, wurde nach diesem um Umkreis unter Zuhilfenahme einer geschlossenen Einheit und einer Drohne gefahndet. Diese Fahndung erbrachte keine neuen Hinweise auf das Kraftrad.

Am Morgen des 18.09.2026, gegen 07:30 Uhr, konnte dann das Kraftrad durch eine Streife in einer nahegelegenen Straße aufgefunden werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde der Führerschein des 20-Jährigen beschlagnahmt. Nach Abgleich mit dem polizeilichen Datenbestand ergab sich, dass gegen den 20-Jährigen ein Entzug der Fahrerlaubnis vorliegt. Zudem ergaben sich Anhaltspunkte für eine mögliche Fahrt unter Einfluss berauschender Mittel. Der 20-Jährige wurde unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Er konnte nach erfolgter Blutentnahme im Institut für Rechtsmedizin vor Ort entlassen werden.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Altstadt: Trickbetrug durch falschen Nachbarn

Am Donnerstag, 17.09.2026, gegen 18:45 Uhr, klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer über 70-jährigen Deutschen und gab sich nach derzeitigen Erkenntnissen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen als neuer Nachbar der über 70-Jährigen aus. Dadurch bekam er Zutritt zur Wohnung.

Im folgenden Gespräch überzeugte der unbekannte Täter die über 70-Jährige ihm Schmuckstücke im Wert von mehreren tausend Euro zu geben, welche er kurz darauf zurückgeben wollte. Danach verließ er die Wohnung und kehrte nicht zurück. Nach ungefähr einer Stunde des Wartens verständigte die über 70-Jährige den Polizeinotruf 110.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden: Männlich, 40 Jahre alt, 180 cm groß, wurde als Person mit „armenischem Aussehen“ beschrieben, dichter Haarwuchs

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Blumenstraße, Oberanger, Rosental, Unterer Anger und Prälat-Zistel-Straße (Altstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z. B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken überprüfen lassen, ob entsprechende Behauptungen der Wahrheit entsprechen.

Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.

Taufkirchen: Organisierter Callcenterbetrug, sog. Schockanruf durch falschen Arzt

Am Donnerstag, 17.09.2026, gegen 14:00 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München einen Anruf eines angeblichen Arztes eines Münchner Klinikums, der berichtete, der Sohn der über 80-Jährigen liege im Krankenhaus und es wäre ein fünfstelliger Betrag für ein Medikament erforderlich. Im Folgenden wurde die Übergabe eines Bargeldbetrages im vierstelligen Bereich und mehrerer Schmuckstücke vereinbart.

Diese übergab die über 80-Jährige an einen ihr unbekannten Mann an ihrer Haustür. Er entfernte sich im Anschluss in unbekannte Richtung.

Erst nach mehreren Stunden informierte die über 80-Jährige ihre Tochter, die den Polizeinotruf 110 verständigte.

Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 45 Jahre, ca. 170 cm groß, schlank, osteuropäische Erscheinung/slawische Erscheinung; graue Jacke und schwarze Hose

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Lindenring, Ahornring und Rotdornweg (Taufkirchen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei: Die Vorgehensweise der Täterinnen und Täter ist immer ähnlich. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte, Amtsträger (z. B. Staatsanwalt) oder wie zuletzt auch als Ärzte aus und versuchen ihre Opfer unter verschiedenen Vorwänden dazu zu bringen, die vorhandenen Vermögenswerte zu übergeben. Die Strategien der Täter an Vermögenswerte zu gelangen, sind mindestens genauso vielfältig wie deren erfundene Geschichten. Ein gesundes Misstrauen ist deshalb die beste Prävention.

Ob falsche Ärzte, falsche Polizeibeamte, falsche Staatsanwälte…

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf!

Grundsätzlich verlangen Krankenhäuser oder Polizei/Staatsanwaltschaften/Gerichte niemals Barzahlungen oder schicken Boten zur Geldabholung.

Geben Sie keine vertraulichen Informationen heraus und versuchen Sie die angeblich erkrankte Person direkt zu kontaktieren.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände!

Wählen Sie im Zweifel immer die Notrufnummer 110, wir sind jederzeit für Sie erreichbar!

Trudering-Riem: Schulwegunfall zwischen Pkw und Kind - eine Person verletzt

Am Donnerstag, 17.09.2026, gegen 08:20 Uhr, überquerte fußläufig eine 12-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München die Heinrich-Wieland-Straße.

Zur gleichen Zeit fuhr ein 45-Jähriger mit italienischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem BMW Pkw auf der Heinrich-Wieland-Straße in Richtung Albert-Schweitzer-Straße.

Nach derzeitigen Erkenntnissen kam die 12-Jährige hinter einem geparkten Kleintransporter hervor und betrat die Fahrbahn, so dass der 45-Jährige trotz Vollbremsung einen frontalen Zusammenstoß mit der 12-Jährigen nicht verhindern konnte.

Durch den Zusammenstoß wurde die 12-Jährige schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 45-jährige Fahrer wurde nicht verletzt.

Der Pkw wurde leicht beschädigt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Maxvorstadt: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Leichtkraftrad - eine Person verletzt

Am Donnerstag, 17.09.2026, gegen 08:00 Uhr, fuhr ein 38-Jähriger mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck mit einem Opel Pkw auf der Gabelsberger Straße in Richtung Oskar-von-Miller-Ring. Der 38-Jährige überquerte die Arcisstraße geradeaus.

Zur gleichen Zeit fuhr ein 26-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Piaggio Leichtkraftrad auf der Arcisstraße in Richtung Königsplatz über die genannte Kreuzung.

Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der 38-Jährige in die Kreuzung bei Rotlicht ein, weshalb es zu einem Zusammenstoß kam. Dabei stürzte der 26-Jährige und wurde schwer verletzt. Er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Maxvorstadt: Festnahme eines Tatverdächtigen nach versuchtem Einbruch in Kiosk

Am Donnerstag, 17.09.2026, 05:30 Uhr, konnte ein aufmerksamer Trambahnfahrer der Münchner Verkehrsgesellschaft beobachten, wie eine Person die Glastür eines Kiosks mit einem Stein einschlägt und versucht, sich Zutritt zu verschaffen. Als ihm dies nicht gelang, flüchtete die Person fußläufig. Der Mitarbeiter der MVG wählte den Polizeinotruf 110.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich wurde der Tatverdächtige, ein 38-Jähriger mit rumänischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland angetroffen und festgenommen.

Daraufhin wurde er auf eine nahegelegene Polizeiinspektion verbracht und im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Im Laufe des Tages wird er einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

An der Glastür entstand ein Sachschaden von einem niedrigen vierstelligen Betrag.

Der 38-Jährige wurde wegen besonders schweren Falls des versuchten Einbruchs und Sachbeschädigung angezeigt.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Kommissariat 52.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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