Polizei-News München, 16.09.26: Sicher zur Wiesn / Bundespolizei startet in den Oktoberfesteinsatz

Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall von Cyberkriminalität in München. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christian Charisius

Millionen Gäste, volle Züge und stark frequentierte Bahnhöfe: Mit Beginn des 191. Oktoberfestes am Samstag, 19. September, startet auch für die Bundespolizei eine der einsatzreichsten Zeiten des Jahres. 16 Tage lang sind die Einsatzkräfte verstärkt im Münchner Bahnbereich präsent und sorgen für eine sichere An- und Abreise der Wiesnbesucherinnen und -besucher.Bis zu 230 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten werden zu Spitzenzeiten gleichzeitig im Einsatz sein. Neben dem Münchner Hauptbahnhof bilden die Hackerbrücke und die S-Bahn-Stammstrecke die Schwerpunkte. Unterstützung erhält die Bundespolizeiinspektion München von Einsatzkräften aus dem gesamten Bundesgebiet."Die Wiesn ist für München eine besondere Zeit - und für uns jedes Jahr ein besonderer Einsatz. Volle Züge, volle Bahnsteige und hunderttausende zusätzliche Reisende: Darauf sind wir eingestellt. Wir kennen die Abläufe, wissen, wo besondere Aufmerksamkeit gefragt ist, und können uns auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Sicherheitspartnern verlassen", sagt Inspektionsleiter Steffen Quaas.Das Einsatzkonzept baut auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre und aktuellen Entwicklungen auf. Eine zentrale Rolle spielt dabei die enge Zusammenarbeit mit den Sicherheitspartnern. Die Bundespolizei stimmt sich insbesondere mit dem Polizeipräsidium München, der Deutschen Bahn und deren Sicherheitspersonal eng ab. An der Hackerbrücke arbeitet sie unter anderem mit der Polizeiinspektion 14 zusammen.Volle Züge und Bahnsteige bieten auch Taschendieben günstige Gelegenheiten. Erfahrungsgemäß steigt die Zahl der Taschendiebstähle während des Oktoberfestes deutlich. Täter nutzen insbesondere das Gedränge sowie die Unachtsamkeit alkoholisierter oder schlafender Reisender.Die Bundespolizei rät deshalb, Wertsachen möglichst körpernah und in verschlossenen Innentaschen zu tragen, Handtaschen geschlossen zu halten und Geldbörsen oder Mobiltelefone nicht unbeaufsichtigt abzulegen.Auch beim Gepäck gilt: Am besten nur mitnehmen, was tatsächlich benötigt wird. Schließfächer stehen unter anderem am Hauptbahnhof sowie an den Bahnhöfen Ostbahnhof und Pasing zur Verfügung. Rucksäcke, Taschen oder andere Gepäckstücke sollten keinesfalls unbeaufsichtigt zurückgelassen werden. Herrenlose Gegenstände können polizeiliche Maßnahmen erforderlich machen und im Einzelfall zu Sperrungen oder Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs führen.Neben der sichtbaren Präsenz gehören auch Personenkontrollen zum Einsatz der Bundespolizei. Diese werden stets auf das notwendige Maß beschränkt. Gleichzeitig stehen die Einsatzkräfte Reisenden bei Problemen oder verdächtigen Beobachtungen als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.Für die 16 Festtage gilt außerdem eine Allgemeinverfügung der Bundespolizeidirektion München. Sie untersagt das Mitführen von gefährlichen Gegenständen, Waffen sowie Messern aller Art im Münchner Haupt- und Ostbahnhof sowie am S-Bahn-Haltepunkt Hackerbrücke. Aktuelle Hinweise zu Polizeieinsätzen im Bahnbereich und zu Verkehrsmaßnahmen - etwa einer Sperrung der Hackerbrücke - veröffentlicht die Bundespolizei während des Oktoberfestes über ihren X-Account @bpol_by unter #SicherzurWiesn.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 16.09.2026 gegen 11:13 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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