Polizei-News Hamburg, 09.09.26: Bilanz der Kontrollen im August und Ausblick auf September Themen

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verstoß wegen Drogen in Hamburg. Was ist zur Zeit bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Friso Gentsch

Zeit: August 2026

Ort: Hamburger Stadtgebiet

Im Rahmen der Konzeption "Mobil. Aber sicher!" lag der Fokus der Verkehrskontrollen und der Verkehrssicherheitsarbeit im August auf den Themen Missachtung des Rotlichtes und Geschwindigkeitsverstöße im Straßenverkehr.

Bei rund 969 durchgeführten Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 3.418 Fahrzeuge und 3.066 Personen.

Im Einzelnen leiteten die Polizistinnen und Polizisten unter anderem folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:

Kraftfahrzeugführende:

Straftaten:

  • 33 x Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • 21 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol
  • 11 x Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln
  • 98 x sonstige Straftaten

Ordnungswidrigkeiten:

  • 43.687 x Geschwindigkeitsverstöße
  • 8.282 x Verstöße im ruhenden Verkehr
  • 420 x Missachtung roter Ampeln
  • 247 x verbotswidrige Handynutzung
  • 169 x Verstöße aufgrund technischer Mängel
  • 54 x verbotswidriges Wenden/Abbiegen
  • 48 x Missachtung der Anschnallpflicht
  • 28 x Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel
  • 12 x Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert
  • 6 x Fahren auf Gehwegen
  • 537 x sonstige Ordnungswidrigkeiten

E-Scooter-Nutzende:

Straftaten:

  • 13 x Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • 10 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol
  • 7 x Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln
  • 40 x sonstige Straftaten

Ordnungswidrigkeiten:

  • 73 x zu zweit auf einem E-Scooter
  • 30 x Verstöße im ruhenden Verkehr
  • 15 x Fahren auf Gehwegen
  • 12 x Missachtung roter Ampeln
  • 11 x Benutzung der falschen Radwegseite
  • 9 x verbotswidrige Handynutzung
  • 8 x Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel
  • 1 x verbotswidriges Abbiegen/Wenden
  • 37 x sonstige Ordnungswidrigkeiten

Fahrradfahrende:

Straftaten:

  • 5 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol
  • 1 x Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln

Ordnungswidrigkeiten:

  • 153 x Missachtung roter Ampeln
  • 59 x verbotswidrige Handynutzung
  • 37 x Benutzung der falschen Radwegseite ("Geisterradler")
  • 35 x Fahren auf Gehwegen
  • 6 x verbotswidriges Abbiegen/Wenden
  • 14 x sonstige Ordnungswidrigkeiten

Darüber hinaus stellten die Polizeikräfte insgesamt 210 Mängelmeldungen - zum Beispiel wegen nicht mitgeführter Papiere oder technische Mängel - aus und ordneten insgesamt 57 Blutprobenentnahmen an.

Außerdem führten die Beamtinnen und Beamten, insbesondere der Präventionsabteilung der Verkehrsdirektion (VD 6), im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne "Hamburg gibt 8!" über 490 präventive Bürgergespräche zu den genannten Schwerpunkten.

Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen im Rahmen der Konzeption "Mobil. Aber sicher!" durchführen.

Im September widmen sich die Einsatzkräfte schwerpunktmäßig den Themen "Alkohol und Drogen" und "Ungeschützte Verkehrsteilnehmende".

Alkohol und Drogen

Alkohol, Drogen und andere berauschende Mittel beeinträchtigen nachweislich die kognitiven und motorischen Fähigkeiten, die für das sichere Führen eines Fahrzeugs unerlässlich sind.Bereits geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen das Fahrverhalten, ab 0,8 Promille steigt das Unfallrisiko exponentiell und ist bei 1,5 Promille mehr als 25-mal höher als bei nüchternen Fahrern.Jeder achte Unfall mit Elektrokleinstfahrzeugen steht im Zusammenhang mit Alkoholkonsum, und bei etwa der Hälfte aller alkoholbedingten Verkehrsunfälle werden Personen verletzt.Neben der Einnahme von Drogen und anderer berauschender Mittel ist besonders der Mischkonsum verschiedener Substanzen wie THC, Kokain und Alkohol gefährlich, da er unvorhersehbare und verstärkte Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit haben kann.

Ungeschützte Verkehrsteilnehmende

Der Wandel in der innerstädtischen Fortbewegung mit mehr Möglichkeiten und neuen Verkehrswegen für die zu Fuß Gehenden, Radfahrenden und E-Scooter-Nutzenden wird von der Polizei Hamburg eng begleitet.Der Radverkehr ist in den letzten zwanzig Jahren um 100 Prozent gestiegen und auch zwölf Millionen Fahrten mit den rund 19.000 E-Scootern im Leihbetrieb zeigen diese Veränderungen eindrucksvoll.Es liegt zudem in der Verantwortung jedes Einzelnen aus diesen Personengruppen, sich verantwortungsvoll und achtsam im Straßenverkehr zu verhalten. Die Einhaltung der bekannten Verkehrsregeln minimiert das Risiko signifikant, bei Verkehrsunfällen beteiligt zu sein und verletzt zu werden.

Wen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Hamburg vom 09.09.2026 gegen 10:28 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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