Polizei-News München, 18.08.2026: Festnahme von drei Tatverdächtigen nach illegalem Handel mit Betäubungsmittel – Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt / Thalkirchen
In München sucht die Polizei nach Zeugen für einen aktuellen Fall von Dienstag, dem 18.08.2026. Haben Sie etwas mitbekommen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Festnahme von drei Tatverdächtigen nach illegalem Handel mit Betäubungsmittel – Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt / Thalkirchen
Am Donnerstag, 13.08.2026, gegen 00:00 Uhr, kontrollierten zivile Polizeibeamte auf der Reichenbachbrücke einen 55-jährigen Franzosen mit Wohnsitz in München, der dort mit einem Fahrrad unterwegs war.
Im Verlauf der Kontrolle versuchte der 55-Jährige zu flüchten und von der Reichenbachbrücke in die Isar zu springen. Dies konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten verhindert werden.
Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten bei dem 55-Jährigen verschiedene Betäubungsmittel, darunter Methamphetamin, Amphetamin, MDMA sowie Ecstasy in flüssiger und Tablettenform. Zudem führte er Bargeld im fünfstelligen Bereich und verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente mit sich. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass sich in der Wohnung des 55-Jährigen weitere Betäubungsmittel befinden könnten und diese durch andere Personen beiseitegeschafft werden sollten. Daraufhin begaben sich Polizeibeamte zu der Wohnung. Dort trafen sie einen 60-jährigen Deutschen sowie einen 45-jährigen Deutschen, beide mit Wohnsitz in München, an. Beide wurden vorläufig festgenommen.
Auf richterliche Anordnung wurde die Wohnung anschließend durchsucht. Dabei fanden die Einsatzkräfte erhebliche Mengen verschiedener Betäubungsmittel. Unter anderem wurden Methamphetamin und Kokain im Kilogramm- beziehungsweise hohen dreistelligen Grammbereich sowie eine größere Menge Liquid Ecstasy aufgefunden. Darüber hinaus stellten die Beamten weitere synthetische Drogen, mehrere hundert verschreibungspflichtige Medikamente sowie Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sicher.
Ein Großteil der Betäubungsmittel war bereits in verkaufsfertigen Einheiten verpackt. Aufgrund der Vielzahl der sichergestellten Gegenstände mussten insgesamt über tausend Einzelasservate erfasst und bearbeitet werden.
Der 55-Jährige wurde einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die beiden weiteren Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Das Kommissariat 82 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Organisierter Callcenterbetrug durch falsche Polizeibeamte – Großhadern
Am Montag, 17.08.2026, gegen 10:30 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen Anruf eines bislang unbekannten Mannes, der sich als Polizeibeamter ausgab.
Der Anrufer gab gegenüber der über 80-Jährigen an, dass es in ihrer Nachbarschaft zu einem Raubüberfall gekommen sei. Aus diesem Grund müssten ihre Wertgegenstände durch die Polizei in Sicherheit gebracht werden. Im weiteren Verlauf hielt der unbekannte Täter die über 80-Jährige am Telefon und kündigte einen angeblichen Polizeibeamten an, der die Wertgegenstände abholen würde.
Kurz darauf erschien ein weiterer bislang unbekannter Mann an der Wohnadresse der Seniorin. Diese übergab ihm ein Sparbuch sowie mehrere Goldmünzen im Gesamtwert eines mittleren fünfstelligen Betrages. Anschließend entfernte sich der unbekannte Täter mit den Wertgegenständen in unbekannte Richtung.
Einige Stunden später verständigte die über 80-Jährige den Polizeinotruf 110. Vor Ort führte die Münchner Kriminalpolizei umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 22 Jahre alt, ca. 1,75 m groß, schlanke Statur, hellhäutig, sprach Hochdeutsch; dunkel bekleidet mit schwarzer Hose, schwarzem Kapuzenpullover und schwarzer Mütze.
Zeugenaufruf: Wer hat am Montag, 17.08.2026, im Bereich der Waldgartenstraße, Am Wiesenhang, Am Brombeerschlag und der Eichhornstraße und der näheren Umgebung in Großhadern Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis der Münchner Polizei: Die Polizei warnt vor dem Auftreten falscher Polizei- oder Kriminalbeamter.
Polizeibeamte in Zivil legitimieren sich stets durch Vorzeigen des Dienstausweises. Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden oft den Trick, dass sie mitteilen, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden oder es kam zu einem Raubüberfall und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. Vergewissern Sie sich Bestenfalls durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen! Und denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
Die drei wichtigsten Tipps gegen Betrug durch falsche Polizeibeamte:
Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten!
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie keine Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
Festnahme einer Tatverdächtigen nach Handtaschenraub – Aubing
Am Montag, 17.08.2026, gegen 11:50 Uhr, war eine 82-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München zu Fuß auf dem Weg zu ihrer Wohnanschrift. Dort näherte sich ihr eine 18-jährige Litauerin mit Wohnsitz in München.
Nach bisherigen Erkenntnissen folgte die 18-Jährige der Seniorin zunächst und griff anschließend nach deren Handtasche. Die 82-Jährige hielt die Tasche fest, woraufhin es zu einer Rangelei kam. Dabei riss der Henkel der Handtasche und die Seniorin stürzte rückwärts zu Boden. Die 18-Jährige flüchtete daraufhin mit der Tasche.
Mit dem Mobiltelefon eines Passanten verständigte die 82-Jährige den Polizeinotruf 110. Sofort wurden mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt und umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.
Im Rahmen der Fahndung trafen schnell eintreffende Polizeibeamte die 18-jährige Tatverdächtige in der näheren Umgebung an und nahmen sie vorläufig fest. Auch die entwendete Handtasche konnte in unmittelbarer Nähe aufgefunden werden.
Die 82-Jährige wurde bei dem Sturz schwer verletzt. Der hinzugezogene Rettungsdienst brachte sie zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Die 18-Jährige wurde wegen des Raubes angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und erfolgter erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.
Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Organisierter Callcenterbetrug - sog. Schockanruf durch falsche Polizeibeamte – Grasbrunn
Am Montag, 17.08.2026, gegen 16:15 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz im Landkreis München einen Anruf einer bislang unbekannten Frau, die sich als Polizeibeamtin ausgab.
Die Anruferin täuschte der über 80-Jährigen vor, dass deren Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und sich deshalb in Polizeigewahrsam befinde. Für ihre Freilassung müsse eine Kaution hinterlegt werden.
Da die über 80-Jährige nicht über ausreichend Bargeld verfügte, wurde sie von der unbekannten Täterin aufgefordert, stattdessen Wertgegenstände zu übergeben. Daraufhin stellte die über 80-Jährige Schmuck im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrages zusammen.
Im weiteren Verlauf erschien ein bislang unbekannter Mann an der Wohnanschrift der über 80-Jährigen. Sie übergab ihm den Schmuck, woraufhin sich der Abholer in unbekannte Richtung entfernte.
Auf Anweisung der unbekannten Täter sollte die über 80-Jährige anschließend für mehrere Stunden keinen Kontakt zu ihrer Tochter aufnehmen. Als sie diese später telefonisch erreichte, bemerkte sie den Betrug. Daraufhin wurde der Polizeinotruf 110 verständigt.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf: Wer hat am Montag, 17.08.2026, zwischen 16:15 Uhr und 18:20 Uhr im Bereich des Schwablwegs, Zornedinger Straße, Dorfstraße (Grasbrunn) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte:
Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihrer Familie/Angehörigen.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstige Wertsachen bitten.
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
Versuchter Wohnungseinbruch – Haidhausen
Am Montag, 17.08.2026, gegen 04:15 Uhr, gelangte ein bislang unbekannter Täter zunächst auf bislang ungeklärte Weise in ein Mehrfamilienhaus. Dort versuchte er anschließend gewaltsam eine Wohnungstür aufzubrechen.
Der über 80-jährige deutsche Bewohner wurde durch die dabei verursachten Geräusche geweckt. Als er zur Wohnungstür ging und von innen dagegen klopfte, ließ der unbekannte Täter von seinem Vorhaben ab und flüchtete aus dem Gebäude in unbekannte Richtung.
Eine weitere Anwohnerin, die ebenfalls verdächtige Geräusche aus dem Hausflur wahrgenommen hatte, verständigte den Polizeinotruf 110. Sofort wurden mehrere Polizeistreifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen brachten keine neuen Erkenntnisse zu dem Täter.
An der Wohnungstür entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Münchner Kriminalpolizei führte vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Versailler Straße, Einsteinstraße, Hackländerstraße (Haidhausen) und der näheren Umgebung Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Festnahme eines Tatverdächtigen aufgrund eines versuchten Tötungsdeliktes aus dem Jahr 2013
siehe Pressemeldung Nr. 686 vom 10.05.2013
Wie bereits berichtet, kam es am Donnerstag, 09.05.2013, gegen 09:45 Uhr, in der Leberblümchenstraße in Feldmoching-Hasenbergl zu einem versuchten Tötungsdelikt. Zwischen einem damals 40-jährigen Serben mit Wohnsitz in München und einem damals 28-Jährigen sowie einem 49-Jährigen, beide ebenfalls mit serbischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München, kam es zu einer Streitigkeit. Im Verlauf der Streitigkeit stach der damals 28-Jährige auf den damals 40-Jährigen ein.
Der 28-Jährige flüchtete daraufhin. Der 40-Jährige wurde aufgrund seiner Verletzungen im Krankenhaus behandelt.
Der damals 28-Jährige flüchtete ins Ausland. Gegen ihn wurde ein nationaler und europäischer Haftbefehl erlassen.
Am Freitag, 20.03.2026 wurde der mittlerweile 40-Jährige am Grenzübergang RaÄa in Bosnien und Herzegowina festgenommen. Am Freitag, 14.08.2026 wurde er auf dem Luftweg nach Deutschland ausgeliefert und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Das Kommissariat 11 führt weiterhin die Ermittlungen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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