Polizeifahndung Kleve - Kranenburg - Emmerich, 31.07.26: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle, minderjährige Person in Emmerich in Gewahrsam

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall in Kleve - Kranenburg - Emmerich. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Friso Gentsch

Am Donnerstagnachmittag kontrollierte die Bundespolizei am ehemaligen Grenzübergang in Wyler einen 27-jährigen Polen als Fahrer eines in den Niederlanden zugelassenen Personenkraftwagens bei der Einreise aus den Niederlanden. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung der Personalien in den polizeilichen Datenbeständen stellte sich heraus, dass der Mann mit einem internationalen Haftbefehl durch die polnischen Behörden wegen Entführung, Freiheitsberaubung und Geiselnahme gesucht wird. Der Pole wurde daraufhin vor Ort festgenommen und zwecks weiterer Sachbearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Kleve gebracht. Nach Rücksprache mit der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf wurde die Festhalteanordnung erlassen. Der Gesuchte wird am Freitag dem Haftrichter zur Eröffnung des Haftbefehls vorgeführt.

Als Fahrgast im grenzüberschreitenden Linienbus SB 58 reiste am Nachmittag ein 57-jähriger Niederländer ebenfalls auf der Bundesstraße 9 in Kranenburg in das Bundesgebiet ein. In diesem Fall ergab die Überprüfung der Personalien, dass der Reisende mit einem Haftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Kleve wegen Trunkenheit im Verkehr gesucht wird. Hiernach muss der Verurteilte noch eine Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro bezahlen oder eine 30-tägige Haftstrafe verbüßen. Der Niederländer wurde verhaftet und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle in Kleve zum Haftantritt in das Gefängnis in Kleve gebracht, da er den geforderten Geldbetrag nicht aufbringen konnte.

Die Deutsche Bahn teilte der Bundespolizei in Kleve am Donnerstagvormittag telefonisch mit, dass sich im Intercityexpress 121 auf der Fahrt von Arnheim nach Frankfurt am Main drei Personen auf der Zugtoilette eingeschlossen haben. Alle drei Reisenden wurden bei einem Halt des Intercityexpress am Bahnhof Emmerich durch die Bundespolizei angetroffen und in Gewahrsam genommen. Bei den Reisenden handelte es sich um zwei Syrer mit gültigen Aufenthaltsgestattungen für Deutschland und eine 14-jährige Polin. Die Bundespolizei hat im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Bei den Syrern wird zudem wegen Verdachts eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt. Bei der minderjährigen Polin lag eine Ausschreibung zur Ingewahrsamnahme in den Fahndungssystemen "vermisste Jugendliche" durch das Polizeipräsidium Dortmund vor. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde das Mädchen dem Jugendamt der Stadt Emmerich übergeben. Die beiden Syrer durften am Bahnhof Emmerich nach den Maßnahmen weiterreisen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 31.07.2026 gegen 06:31 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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