Polizeifahndung München, 30.07.26: Offene Haftbefehle vollstreckt
Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in München gemeldet. Alle bekannten Details zum Fall.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
Suche
Am Mittwochabend (29. Juli) und in der Nacht zum Donnerstag (30. Juli) hat die Bundespolizei zwei offene Haftbefehle vollstreckt. Eine 59-Jährige war zuvor im Hauptbahnhof München wegen einer Körperverletzung und Beleidigung aufgefallen. Ein 42-Jähriger hatte sich zuvor noch bei der Bundespolizei erkundigt, ob nach ihm gefahndet wird.Gegen 19:40 Uhr informierte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München die Bundespolizei über einen lautstarken Streit im Hauptbahnhof München. Eine 59-jährige Ungarin war mit einem 20-jährigen Deutschen und seiner 21-jährigen Begleiterin in eine verbale Auseinandersetzung geraten. Dabei soll sie dem Deutschen gegen den Oberkörper geschlagen haben. Zudem versuchte die 59-Jährige die 21-Jährige anzugreifen, traf sie jedoch nicht. Die beiden Heranwachsenden blieben augenscheinlich unverletzt. Während der Auseinandersetzung beleidigte die Frau die beiden Deutschen mehrfach. Alarmierte Bundespolizisten übernahmen den Sachverhalt vor Ort und nahmen die Personen mit zur Dienststelle. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei der in Deutschland wohnsitzlosen 59-Jährigen einen Wert von 1,70 Promille.
Bei der Identitätsfeststellung der Ungarin wurde außerdem ein offener Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen eines Drogendelikts festgestellt. Die geforderte Geldstrafe in Höhe von 750 Euro konnte sie nicht begleichen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften die beiden Deutschen die Dienststelle wieder verlassen, während die Ungarin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde. Die Frau war bereits in der Vergangenheit wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen eines Gewaltdelikts aufgefallen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Beleidigung.
Wenige Stunden später vollstreckten Bundespolizisten den nächsten Haftbefehl. Ein 42-Jähriger wurde gegen 01:00 Uhr (30. Juli) an der Dienststelle in der Denisstraße vorstellig, um sich zu erkundigen, ob gegen ihn aktuelle Fahndungen bestehen. Bei der anschließenden Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der italienische Staatsangehörige von mehreren Staatsanwaltschaften gesucht wurde. Gegen ihn lag ein offener Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor. Die geforderte Geldsumme in Höhe von 1.884,50 Euro konnte der Mann nicht aufbringen, weshalb er nun die Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen in einer Justizvollzugsanstalt absitzen muss. Der 42-Jährige ist bereits wegen mehrerer Vermögensdelikte polizeilich in Erscheinung getreten. Der 42-Jährige ist bereits wegen mehrerer Vermögensdelikte polizeilich in Erscheinung getreten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 30.07.2026 gegen 09:59 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
München - Aktuelle Meldungen aus der Region:
- Polizeifahndung München/Nürnberg/Regensburg/Würzburg/Aschaffenburg, 30.07.26: Bundespolizei: 11 Verstöße, 56 Platzverweise, 6 Gewaltdelikte in Bayern
- Polizei-News München, 29.07.26: Hund verirrt sich in Dachsbau
- Polizei-News München, 29.07.2026: Einbruch in ein Schreibwarengeschäft
- Polizei-News München, 29.07.2026: Zwei Festnahmen in Traunreut und Weiden i.d.Opf.: Generalstaatsanwaltschaft München erwirkt Haftbefehle wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS)
- Polizeieinsatz Ebersberg, 28.07.2026: Festnahme eines weiteren Tatverdächtigen wegen eines Tötungsdeliktes
roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.