Polizei-News Kempen, 06.07.26: Brand eines Gefahrgutaufliegers auf der A40 - Umfangreicher Feuerwehreinsatz an der Anschlussstelle Kerken

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall und Feuer in Kempen. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Soeren Stache

Am Montag, den 6. Juli 2026, wurde die Feuerwehr Kempen um 07.50 Uhr mit dem Löschzug Tönisberg, der Tagesgruppe Kempen sowie den Löschzügen Wachtendonk und Wankum der Feuerwehr Wachtendonk zu einem Fahrzeugbrand auf der Bundesautobahn 40 in Fahrtrichtung Venlo im Bereich der Anschlussstelle Kerken alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete zunächst F2 - Fahrzeugbrand groß.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der hintere Teil eines Sattelaufliegers in Brand. Der Fahrer hatte den Brand während der Fahrt bemerkt, das Fahrzeug geistesgegenwärtig auf den Seitenstreifen gelenkt und den Auflieger von der Zugmaschine getrennt.Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu.

Aufgrund erster Hinweise auf eine mögliche Gefahrgutladung wurde das Einsatzstichwort umgehend auf CBRN3 - Brennt Gefahrgutfahrzeug erhöht und der Fachberater Chemie der Feuerwehr Kempen hinzugezogen.Die bereits eingeleiteten Lösch- und Kühlmaßnahmen wurden mit zwei C-Rohren fortgeführt sowie ein Schaumrohr bereitgestellt.Parallel erfolgte eine umfassende Lageerkundung.

Im weiteren Verlauf wurden die Gefahrgutkomponente der Feuerwehr Tönisvorst mit der Dekontaminationskomponente für Personen (Dekon-P) und dem ABC-Erkunder sowie der Löschzug St. Hubert der Feuerwehr Kempen nachalarmiert. Zur Sicherstellung der Atemschutzversorgung kam zudem der Gerätewagen Atemschutz des Kreises Viersen zum Einsatz.

Im Zuge der weiteren Erkundung stellte sich heraus, dass der Auflieger mit Schweröl beladen war und bereits Produkt austrat. Daraufhin wurden zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung der Einsatzstelle, zur Umweltabwehr sowie zur Kontrolle der Ausbreitung eingeleitet.

Zur fachlichen Bewertung möglicher Umweltauswirkungen wurde das Amt für technischen Umweltschutz des Kreises Viersen hinzugezogen.Nachdem die Lage und die Stoffart eindeutig festgestellt worden waren, konnte die Zahl der eingesetzten Kräfte schrittweise reduziert werden.

Zeitweise befanden sich rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Die Gegenfahrbahn der A40 wurde im weiteren Verlauf wieder für den Verkehr freigegeben. Die Richtungsfahrbahn Venlo blieb während der Einsatzmaßnahmen weiterhin voll gesperrt.

Für die anschließende Bergung des Sattelaufliegers musste das verbliebene Schweröl zunächst in ein geeignetes Transportfahrzeug umgepumpt werden, bevor das beschädigte Fahrzeug geborgen werden konnte.

Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.Der Einsatz der Feuerwehr konnte gegen 12.30 Uhr beendet werden.Die Feuerwehr Kempen bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften sowie den beteiligten Behörden und Organisationen für die gute Zusammenarbeit.

Ebenso gilt der Dank den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der erforderlichen Maßnahmen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Freiwillige Feuerwehr vom 06.07.2026 gegen 16:11 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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