Polizei-News München, 15.06.26: Kein friedlicher Sonntag / Bundespolizei ermittelt nach zwei Körperverletzungsdelikten

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in München gemeldet. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marijan Murat

Am Sonntag (14. Juni) ist es an zwei Münchner Bahnhöfen zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen. Am Bahnhof München-Laim erlitt ein 56-jähriger Münchner nach einem Angriff schwere Gesichtsverletzungen. Am Ostbahnhof gerieten zwei Personengruppen aneinander und lieferten sich eine Schlägerei. Die Bundespolizei ermittelt in beiden Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung.Handyvideo dokumentiert Angriff in LaimIn der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 00:55 Uhr wurde die Bundespolizei durch das Polizeipräsidium München über eine körperliche Auseinandersetzung in der Unterführung des Bahnhofs München-Laim informiert.Vor Ort konnten die Einsatzkräfte zwei Tatverdächtige - einen 20-jährigen Deutschen aus München sowie einen 22-jährigen Deutschen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck - sowie den 56-jährigen deutschen Geschädigten aus München antreffen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 22-Jährige den Mann zunächst mit seinem Mobiltelefon gefilmt und anschließend geschubst haben. Im weiteren Verlauf sollen beide Tatverdächtigen mehrfach auf den 56-Jährigen eingeschlagen und eingetreten haben.Der Geschädigte erlitt dabei eine Nasenbeinfraktur und musste zur weiteren Behandlung stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden.Die Auswertung der Videoüberwachung bestätigte den Tatverdacht. Zudem stellte sich heraus, dass der 22-Jährige die Tat mit seinem Smartphone filmte. Das Mobiltelefon wurde als Beweismittel sichergestellt.Bei den Tatverdächtigen ergaben freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests Werte von 2,3 beziehungsweise 1,6 Promille. Darüber hinaus verliefen Drogenschnelltests positiv. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I wurden Blutentnahmen durchgeführt.Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten auf freien Fuß belassen. Die Bundespolizei führt die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung.Schlägerei zwischen zwei Gruppen am OstbahnhofAm Sonntagabend gegen 18:50 Uhr wurde das Bundespolizeirevier München Ost durch einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn über die Gegensprechanlage über eine körperliche Auseinandersetzung am Haupteingang des Münchner Ostbahnhofs informiert.Mehrere Streifen der Bundespolizei begaben sich daraufhin zur Einsatzörtlichkeit. Nach ersten Ermittlungen trafen dort zwei Personengruppen mit insgesamt sieben Beteiligten aufeinander. Die erste Gruppe bestand aus drei ukrainischen Staatsangehörigen im Alter von 17, 23 und 50 Jahren aus dem Landkreis Erding. Die zweite Gruppe setzte sich aus zwei ukrainischen Staatsangehörigen im Alter von 20 und 26 Jahren aus München sowie zwei Zeuginnen im Alter von 41 und 67 Jahren, ebenfalls ukrainische Staatsangehörige, zusammen.Zunächst entwickelte sich zwischen einem 17-Jährigen und einem 26-Jährigen eine verbale Auseinandersetzung, die wenig später in eine körperliche Konfrontation überging.Im weiteren Verlauf kam es zu wechselseitigen Schlägen und Tritten zwischen mehreren Beteiligten. Mehrere Personen erlitten dabei leichte Verletzungen in Form von Schürfungen und Rötungen. Zwei Männer im Alter von 20 und 26 Jahren wurden durch den Rettungsdienst untersucht und begaben sich anschließend eigenständig in ärztliche Behandlung.Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten auf freien Fuß entlassen.Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und prüft den genauen Tatablauf.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion München vom 15.06.2026 gegen 09:18 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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