Polizei-News Berlin-Mitte, 02.05.2026: Mit Pfefferspray in Moschee gesprüht - Tatverdächtige festgenommen

Ein Gewaltdelikt wurde gegen 14:30 Uhr von der Berliner Polizei in Mitte gemeldet. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Die Polizei Berlin informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Berlin informiert zu einem aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Robert Michael

Gestern Mittag kam es in Mitte zu einem Polizeieinsatz in einer Moschee im Ortsteil Gesundbrunnen. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen betraten gegen 13:20 Uhr ein 59-jähriger sowie ein 31-jähriger Tatverdächtiger die Glaubenseinrichtung an der Drontheimer Straße, in der sich zu diesem Zeitpunkt etwa 100 Personen aufgehalten haben sollen. Dabei soll der 59-Jährige im Flurbereich und anschließend im Gebetsraum Tierabwehrspray eingesetzt haben. Weiterhin soll der 31-Jährige die Handlungen mit einer in seiner Brille integrierten Kamera aufgezeichnet haben. Anwesende Personen sowie Zeugen hielten die beiden Männer bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte fest. Im Zuge dessen soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Die Einsatzkräfte stellten das Tierabwehrspray sicher. Der 31-jährige Tatverdächtige wurde in ein Polizeigewahrsam zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen verbracht und im Anschluss einem Fachkommissariat überstellt.Der 59-Jährige wurde aufgrund von Brustbeschwerden, die nach derzeitigen Erkenntnissen nicht im Zusammenhang mit dem Geschehen stehen, von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die Geschädigten, insbesondere deren Anzahl, sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Bislang konnten keine Anhaltspunkte eines religiösen oder politischen Tatmotivs festgestellt werden. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Berlin. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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