Polizei-News Bad Bentheim, 28.04.26: Mit falschem Ausweis über die Grenze - Zurückweisung
Ein Fall von unerlaubter Einreise und Aufenthalt wurde aktuell von der Polizei in Bad Bentheim gemeldet. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Die Bundespolizei hat am Montagabend an der deutsch-niederländischen Grenze einen 26-Jährigen kontrolliert. Der Mann legte zur Kontrolle einen falschen Ausweis vor und wurde schließlich in die Niederlande zurückgewiesen.
Die eingesetzten Kräfte der Bundespolizei kontrollierten den Reisenden gegen 22:50 Uhr in einem Fernbus im Rahmen der vorläufig wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen zu den Niederlanden in der Kontrollstelle an der Autobahn 30 auf dem Rastplatz Bentheimer Wald.
Als der 26-Jährige eine spanische Identitätskarte vorlegte, wurden die Beamten stutzig. Es stellte sich schließlich heraus, dass es sich hierbei vermutlich um eine Totalfälschung handelte. Das heißt das Dokument ähnelt dem Original so gut wie möglich, ist aber komplett neu gefertigt, aus möglichst ähnlichen Materialien wie ein echtes Dokument. Die Identitätskarte wurde sichergestellt.
Ein Abgleich seiner Fingerabdrücke ergab, dass es sich bei dem Mann nicht um einen Spanier, sondern um einen Algerier handelte, welcher nicht im Besitz der notwendigen Grenzübertrittspapiere war.Außerdem kam heraus, dass die Justiz sich für seinen derzeitigen Aufenthaltsort interessierte.Den Algerier erwarten nun Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung und Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Niederlande zurückgewiesen und ein dreijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen ihn erlassen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Bad vom 28.04.2026 gegen 11:05 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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