Polizei-News Stendal, 30.03.2026: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 - Polizeirevier Stendal

Das Polizeirevier Stendal informiert am Nachmittag über mehrere Vergehen in Vermögens. Die aktuellen Fälle von Montag, dem 30.03.2026 im Überblick.

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Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / Sebastian Willnow

Für Vermögens hat das Polizeirevier Stendal mehrere aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Erfasste Fälle

Im Jahr 2024 wurden im Landkreis Stendal 7.062 Straftaten durch das Polizeirevier Stendal bearbeitet und abgeschlossen, das sind 441 Fälle weniger (-5,88 %) als im Jahr 2024.

Aufklärungsquote

Von diesen 7.062 Straftaten konnten 4.231 aufgeklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 59,9 Prozent entspricht. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Aufklärungsquote um 0,8 Prozent. Der Landesdurchschnitt für das Jahr 2024 liegt bei 57,4 Prozent.

Tatverdächtige

Die Kriminalpolizei des Polizeireviers Stendal konnte im Jahr 2025 insgesamt 2.892 tatverdächtige Personen ermitteln. Die Anzahl der Tatverdächtigen ist im Gegensatz zu 2024 leicht gesunken (2.972 Tatverdächtige). Der Anteil der weiblichen Personen (729 Tatverdächtige) liegt gegenüber den männlichen Personen (2.163 Tatverdächtige) bei 33,70 Prozent und ist damit im Vergleich zum Jahr 2024 (27,99%) gestiegen.

Der Anteil an nichtdeutschen Tatverdächtigen verzeichnet mit 471 Personen (16,3%) einen leichten Anstieg zum Vorjahr 2024 (433, 14,6%).

Jugendkriminalität

Die Anzahl der tatverdächtigen Personen bis 21 Jahre ist im Gegensatz zu 2024 (586 Tatverdächtige) auf 617 gestiegen und hat einen Anteil von 21,33 % der Gesamttatverdächtigen.

Eigentumsdelikte

Die Eigentumsdelikte machen mit 2.384 Straftaten, das entspricht 33,76 Prozent, den größten Anteil am gesamten Straftatenaufkommen aus (Vergleich 2024: 2.282 ≙ 30,41 %). Die Anzahl der Straftaten dieser Deliktgruppe steigt um 102 Fälle. Das entspricht einem Anstieg von 4,28 Prozent. Bei den Diebstählen unter erschwerenden Umständen ist ein Anstieg um 107 Fälle zu verzeichnen (2024: 1.069 Fälle). Auch sind die Diebstähle in/aus Baustellen mit 40 Fällen (2024: 36 Fälle) gestiegen. Ein Abfall ist bei den Ladendiebstählen zu verzeichnen. Im Gegensatz zum Vorjahr gab es 13 Fälle weniger (- 2,39 Prozent).

Straftaten gegen die persönliche Freiheit

Die Anzahl der sogenannten Rohheitsdelikte ist im Vergleich zum Vorjahr mit 171 Fällen auf 1.608 Fälle (2024: 1.779 Fälle) gesunken. Im Bereich der Rohheitsdelikte liegt die Aufklärungsquote bei 89,2 Prozent.

Vermögens: und Fälschungsdelikte

Im Deliktbereich der Internet- und Betrugskriminalität ist die Anzahl der Gesamtfälle gesunken. Im Jahr 2025 waren es 718 Fälle. Das entspricht einem Abfall zum Vorjahr von 22,04 Prozent (2024: 921 Fälle).

Vorrangig fallen Delikte wie Betrug (447 Fälle), Unterschlagung (179 Fälle) und Urkundenfälschung (89 Fälle) in diesen Bereich. Der Gesamtanteil an allen Straftaten dieses Phänomenbereiches liegt bei 10,17 Prozent.

Straftaten gegen das Leben

Im Jahr 2025 wurde im Polizeirevier Stendal keine Straftat gegen das Leben bearbeitet (Vergleich 2024: 6).

Rauschgiftdelikte

Bei den Rauschgiftdelikten (Bereich der strafrechtlichen Nebengesetze) ist ein Rückgang zum Vorjahr 2024 von 25,66 Prozent zu erkennen. Insgesamt wurden 197 Rauschgiftdelikte bearbeitet. Davon wurden 15 Verfahren wegen des unerlaubten Handelns mit Betäubungsmittel geführt.

Weitere Ermittlungsbereiche der kriminalistischen Tätigkeit sind Todesursachen- und Brandermittlungen, die Bearbeitung von Vermisstenfällen und die Vollstreckung von Haftbefehlen.

Todesursachenermittlungen

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 240 Todesursachenermittlungen geführt. Todesursachenermittlungen werden immer dann eingeleitet, wenn die Todesursache nicht natürlich eingetreten ist. Es kam im Vergleich zu den zurückliegenden Jahren zu einer leichten Erhöhung (2024: 220) der Anzahl der bearbeiteten Vorgänge.

Brandursachenermittlungen

Durch den Revierkriminaldienst des Polizeireviers Stendal wurden im Jahr 2025 insgesamt 107 Brandursachenermittlungen durchgeführt. Bei den Ermittlungen stellten sich 32 Brandstiftungen heraus (2024: 43 Delikte), wobei 12 fahrlässig verursacht wurden. Weiterhin wurden 37 Sachbeschädigungen durch Feuer festgestellt und kriminalistisch bearbeitet. Fünf Verfahren wurden zudem wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion geführt. Im Vergleich zum Vorjahr (2024: 139 Delikte) ist die Anzahl der bearbeiteten Vorgänge rückläufig.

Haftbefehle

Insgesamt wurden 120 Haftbefehle im Jahr 2024 (2024: 291) vollstreckt. Das betrifft zum einen Haftbefehle, bei denen Personen nach der Verhaftung in eine Haftanstalt eingeliefert und untergebracht werden. Hinzu kommen die Haftbefehle mit einer sogenannten Ersatzfreiheitsstrafe. Bezahlen die Personen die ausgewiesenen haftbefreienden Beträge, kommen sie anschließend wieder auf freien Fuß. Werden die Beträge nicht beglichen, so kommen die betroffenen Personen ebenfalls in einer Haftanstalt unter und verbüßen die Strafen über die verurteilten Tagessätze dort.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Stendal. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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