Polizei-News Osnabrück, 30.03.26: Zugbegleiterin wird bedroht und setzt Reizstoffsprühgerät ein

Die Polizei informiert über ein aktuelles Gewaltdelikt in Osnabrück. Was ist heute passiert?

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Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport Bild: Adobe Stock / Karl-Heinz H

Ein 33-jähriger Mann sollte am Samstagmorgen (28. März 2026) nach einem Fahrgelddelikt von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Nachdem der bulgarische Staatsangehörige keinen gültigen Fahrschein vorlegen konnte, soll er die Zugbegleiterin beleidigt und sich ihr in bedrohlicher Art und Weise genähert haben. Die Zugbegleiterin zog in der Folge ein mitgeführtes Reizstoffsprühgerät und hielt es abwehrend vor sich. Als der Mann weiter drohend auf sie zukam setze sie das Abwehrspray ein. Der Vorfall ereignete sich im Hauptbahnhof Osnabrück.

Die alarmierte Bundespolizei im Revier in Osnabrück geleitete den Mann aus dem Reisezug. Der bulgarische Staatsangehörige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die Zugbegleiterin konnte ihren Dienst fortsetzen.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Gegen die Zugbegleiterin wurde ebenfalls ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Hierbei wird geprüft, ob die Frau aus Notwehr gehandelt hat.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Bad vom 30.03.2026 gegen 13:25 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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