Polizeimeldung München, 11.02.2026: Der Polizeieinsatz zur 62. Münchner Sicherheitskonferenz

Laut Informationen des Polizeipräsidiums München haben sich mehrere Fälle in Ramersdorf, Sendling, Isarvorstadt und weiteren Orten ereignet. Das ist heute am Mittwoch, dem 11.02.2026 vorgefallen.

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Peter Kneffel

Für die 234. Der Polizeieinsatz zur 62. Münchner Sicherheitskonferenz, Isarvorstadt, Sendling, Ramersdorf und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Isarvorstadt: Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Einbruch in gastronomischen Betrieb

Am Sonntag, 08.02.2026, gegen 05.30 Uhr, gelangten zwei zunächst unbekannte Täter in den Innenhof eines Anwesens in der Lindwurmstraße und verschafften sich über eine Terrassentür Zugang zu einem im Erdgeschoss befindlichen Gastrobetrieb.

Im Gebäude entwendeten sie gewaltsam eine Kasse mit einem niedrigen Bargeldbetrag sowie ein Smartphone und eine Geldkarte. Der Einbruch fiel den Mitarbeitern gegen 09:00 Uhr auf.

Die Geldkarte wurde kurz nach der Tat gegen 06:45 Uhr mehrere Male an einem Zigarettenautomaten zur Bezahlung eingesetzt.

Im Rahmen der Ermittlungen gelang es Beamten der Polizeiinspektion 14 (Westend) jedoch einen der Tatverdächtigen zu identifizieren. Dieser konnte am Montag, 09.02.2026, gegen 21:20 Uhr in der Landwehrstraße vorläufig festgenommen werden. Dabei handelt es sich um einen 42-jährigen Serben ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Gegen 22:00 Uhr konnte der zweite Tatverdächtige, ein 52-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz in Deutschland, im Bereich der Frauenlobstraße/Waltherstraße ebenso vorläufig festgenommen werden.

Beide Tatverdächtige befinden sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 52 geführt.

Sendling: Festnahme nach Körperverletzung

Am Dienstag, 10.02.2026 gegen 21:10 Uhr, befand sich ein 29-Jähriger (deutsche Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München) mit mehreren Fahrgästen in einer U-Bahn der Linie U6 in Richtung Großhadern.

Aus bislang unbekannten Gründen schlug der 29-Jährige einem 66-Jährigen (deutsche Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München) unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Als anschließend mehrere Fahrgäste den 29-Jährigen von weiteren Handlungen abhalten wollten, schlug er einem 62-Jährigen (deutscher Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in Fürth) ebenfalls ins Gesicht und spuckte eine 30-Jährige (deutsche Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in München) an.

An der Station Harras konnte der 29-Jährige schließlich durch Fahrgäste zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der hinzugerufenen Polizeistreife festgehalten werden.

Bei der anschließenden Festnahme verhielt sich der 29-Jährige weiterhin aggressiv. Ein Alkoholtest ergab eine deutliche Alkoholisierung.

Der 66-Jährige wurde zur Abklärung einer Verletzung in ein Krankenhaus gebracht. Der 62-Jährige bedurfte keiner ärztlichen Behandlung.

Der 29-Jährige wurde wegen Körperverletzung sowie Beleidigung angezeigt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 24 geführt.

Ramersdorf: Volksverhetzung

Am Dienstag, 10.02.2026 gegen 23:50 Uhr kam es durch einen 47-jährigen Deutsch-Tunesier, der in München wohnhaft ist, im Bereich Ramersdorf zum lautstarken Ausruf volksverhetzender Äußerungen.

Dies konnte von diversen Anwohnern, die in unmittelbarer Nähe wohnen, wahrgenommen werden. Sie informierten daraufhin den Polizeinotruf 110.

Die eingesetzten Beamten erteilten dem 47-Jährigen vor Ort einen Platzverweis, zudem wurde wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen führt das Krimimalfachdezernat 4.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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