Polizeieinsatz München, 10.02.2026: Mehrere Kellereinbrüche im Stadtgebiet München
In 225. Mehrere Kellereinbrüche im Stadtgebiet München, Untergiesing, Ottobrunn, Pullach, Pasing und Haidhausen, 232. Trickdiebstähle durch falsche Teppichverkäufer und Schäftlarn werden Zeugen für mehrere Fälle von Dienstag, dem 10.02.2026 gesucht. Haben Sie etwas mitbekommen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für die 225. Mehrere Kellereinbrüche im Stadtgebiet München, Untergiesing, Ottobrunn, Au, Pullach, Ludwigvorstadt-Isarvorstadt, Pasing und Haidhausen, die 232. Trickdiebstähle durch falsche Teppichverkäufer, Schäftlarn und weitere Orte hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
225. Mehrere Kellereinbrüche im Stadtgebiet München: Mehrere Kellereinbrüche im Stadtgebiet München
Speziell im Januar dieses Jahres gibt es im Bereich der Kellereinbrüche eine merklich gestiegene Fallzahl. Anbei sind zwei Fallbeispiele diesbezüglich aufgeführt.
Fall 1:
Im Zeitraum zwischen Montag, 26.01.2026, und Donnerstag, 29.01.2026, gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in den Kellerbereich eines Mehrparteienhauses im Bereich Artur-Kutscher-Platz in Schwabing.
Anschließend wurden mehrere Kellerabteile gewaltsam geöffnet und anschließend nach Wertsachen durchsucht. Der oder die unbekannten Täter entwendeten mehrere Wertgegenstände und entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung.
Der Wert der entwendeten Gegenstände beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf einen mittleren vierstelligen Betrag.
Die Kellereinbrüche wurden von den Hausbewohnern zu unterschiedlichen Zeiten bemerkt. Im Anschluss wurde der Polizeinotruf 110 informiert.
Fall 2:
Ebenfalls zu mehreren Kellereinbrüchen kam es im Zeitraum zwischen Mittwoch, 14.01.2026, und Sonntag, 25.01.2026. Hier gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in zwei unterschiedliche Mehrfamilienhäuser im Bereich des Oskar-Maria-Graf-Rings (Neuperlach).
Auch hier wurden mehrere Kellerabteile nach Wertsachen durchsucht und teilweise gewaltsam geöffnet. Der oder die unbekannten Täter entwendeten mehrere Wertgegenstände und entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung.
Der Wert der entwendeten Gegenstände beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf einen mittleren vierstelligen Betrag.
Die Kellereinbrüche wurden zu unterschiedlichen Zeiten von den Anwohnern der Mehrfamilienhäuser bemerkt. Im Anschluss wurde der Polizeinotruf 110 informiert.
Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat in den angegebenen Zeiträumen im Bereich des Artur-Kutscher-Platzes (Schwabing) oder des Oskar-Maria-Graf-Rings (Neuperlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesen Vorfällen stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Schon durch die Nutzung der vorhandenen Sicherheitstechnik kann das Risiko eines Einbruchs verringert werden:
Sperren Sie Haus- und Wohnungstüren immer zu
Schließen Sie alle Fenster, auch die in den Kellerabteilen
Verstecken Sie niemals Haustürschlüssel im Zugriffsbereich (z. B. unter der Fußmatte)
Achten Sie auf Auffälligkeiten in der näheren Umgebung und verständigen Sie bei verdächtigen Feststellungen die Polizei über den Notruf 110
Bewahren Sie keine Wertsachen im Keller auf
Verwenden Sie massive Hangschlösser bzw. sparen Sie nicht bei Scherungsmöglichkeiten Ihres Kellerabteils
Kontrollieren Sie auch in den Wintermonaten öfter Ihren Kellerbereich
Verwahren Sie keine hochwertigen Gegenstände sichtbar im Kellerabteil
Sollten Sie dennoch Opfer eines Kellereinbruchs geworden sein, fassen Sie nichts unnötig an, bevor die Polizei eintrifft!
Für eine individuelle und kostenfreie Beratung zum Einbruchschutz stehen Ihnen die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle (Präventions- und Opferschutzkommissariat K 105) gerne zur Verfügung.
Wir bitten Sie, Ihre Anfragen über die E-Mail-Adresse beratungsstelle-muenchen@polizei. bayern. de zu stellen.
Untergiesing: Fahrzeugbrand
Am Samstag, 07.02.2026, gegen 02:00 Uhr, kam es in der Teutoburger Straße in Untergiesing zu einem Fahrzeugbrand.
Ein unbeteiligter Passant bemerkte den Brand und informierte umgehend den Notruf der Feuerwehr. Sofort wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Vor Ort konnte ein brennender, ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkter Pkw Tesla festgestellt und durch die hinzugerufene Feuerwehr gelöscht werden.
Die Höhe des Brandschadens wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Teutoburger Straße (Untergiesing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Ottobrunn: Person leblos neben Fahrrad aufgefunden
Am Montag, 09.02.2026, gegen 05:30 Uhr, wurde ein 57-jähriger Tunesier mit Wohnsitz im Landkreis München, liegend neben seinem Rennrad auf der Fahrbahn in der Mozartstraße (Ottobrunn) aufgefunden.
Ein zufällig vorbeikommender Passant wurde auf diese Situation aufmerksam und leitete umgehend Reanimationsmaßnahmen beim 57-Jährigen ein. Zudem verständigte er den Notruf. Der 57-Jährige wurde im Folgenden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht, wo er wenig später verstarb.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise, die auf ein Fremdverschulden hindeuten. Der gesamte Unfallhergang muss aktuell noch ermittelt werden.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089 6216-3322, in Verbindung zu setzen.
Au: Bedrohungsdelikt
Am Sonntag, 08.02.2026, gegen 09:50 Uhr, wurde ein 54-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz in Deutschland im Bereich der U-Bahnstation „Kolumbusplatz“ von drei Fahrkartenkontrolleuren angesprochen und kontrolliert.
Hierbei kam es zum Streit zwischen dem 54-Jährigen und den Kontrolleuren. Im Laufe des Streits bedrohte und beleidigte der 54-Jährige die Kontrolleure. Außerdem informierte ein Zeuge die Kontrolleure, dass der 54-Jährige ein Messer mit sich führen würde. Aufgrund dessen wurde der Polizeinotruf informiert.
Nach Aufforderung der hinzugerufenen Polizeistreife übergab der 54-Jährige den Polizeibeamten das Messer, aber verweigerte eine anschließende Durchsuchung. Deshalb musste der 54-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei versuchte er, die Einsatzkräfte mit Füßen zu treten. Hierbei wurden weder die Polizeibeamten noch der 54-Jährige verletzt.
Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde der 54-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.
Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen u. a. wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Widerstand und Bedrohung übernommen.
Pullach: Einbruch in Geschäft
Am Dienstag, 10.02.2026, gegen 02:30 Uhr, drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über eine Zugangstür in ein Geschäft ein.
Im Geschäft wurden Zigaretten und sonstige Tabakwaren entwendet. Die Täter entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung vom Tatort.
Vor Ort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.
Das Kommissariat 52 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Wolfratshauser Straße, Dr.-Carl-von-Linde-Straße (Pullach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Ludwigvorstadt-Isarvorstadt: Personenkontrolle führt zur Auffindung von Betäubungsmitteln sowie zur Ermittlung eines Tatverdächtigen von überregionalen Spindaufbrüchen
Am Freitag, 06.02.2026, gegen 10:45 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion 16 (Hauptbahnhof) in der Schillerstraße einen 47-jährigen Tschechen ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Dabei konnten sowohl im Geldbeutel als auch im Rucksack des 47-Jährigen geringe Mengen Betäubungsmittel (Crystal), teilweise in Druckverschlusstütchen, sichergestellt werden. Zudem war der 47-Jährige zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.
Im mitgeführten Rucksack konnte neben Einbruchswerkzeug diverses Diebesgut wie Mobiltelefone, Ausweisdokumente und Bankkarten auf andere Personalien aufgefunden werden. Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass der 47-Jährige im Verdacht steht, für mehrere überregionale Spindaufbrüche in Schwimmbädern verantwortlich zu sein. Anhand der aufgefundenen Gegenstände konnten dem 47-Jährigen bislang sechs Aufbrüche von Spinden (3-mal in Nordrhein-Westfalen und 3-mal in Bayern) zugeordnet werden.
Der 47-jährige Tscheche wurde daher vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.
Ein Ermittlungsrichter hat am Samstag, 07.02.2026, Haftbefehl erlassen. Der 47-Jährige befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.
Die weitere Sachbearbeitung führt das Kommissariat 52.
Pasing und Haidhausen: Organisierter Callcenterbetrug - sog. Schockanruf
Fall 1: Pasing
Am Montag, 26.01.2026, gegen 14:00 Uhr, erhielt eine über 80-jährige russische Staatsangehörige mit Wohnsitz in München einen Anruf einer vermeintlichen Pflegekraft.
Die Anruferin gab an, dass sie einen Verkehrsunfall gehabt hätte und deshalb Geld für Spritzen benötigen würde. Zwischenzeitlich erhielt die Frau auch einen Anruf einer angeblichen Juristin, die nun 45.000 Euro von der über 80-Jährigen forderte.
Letztlich übergab die Geschädigte gegen 15:00 Uhr an ihrer Wohnanschrift in einem Bettlaken gehüllt einen mittleren vierstelligen Eurobetrag an einen bislang unbekannten Taxifahrer.
Der Abholer wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, circa 170 cm groß, 30-40 Jahre alt; schwarze Kleidung, Taxifahrer.
Fall 2: Haidhausen
Am Montag, 26.01.2026, gegen 18:00 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Deutsch-Ukrainerin mit Wohnsitz in München einen Anruf einer unbekannten Person.
Im Hintergrund des Telefongesprächs war eine weinerliche Stimme zu hören, wobei die über 80-Jährige dachte, dass es sich hierbei um ihre Tochter handelte. Die Person gab an, die Tochter wäre in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen, weshalb sie jetzt Geld für die medizinische Behandlung benötige.
Davon überzeugt, übergab die über 80-Jährige gegen 20:00 Uhr einen mittleren vierstelligen Eurobetrag sowie Kleidung und Bettwäsche in einer Einkaufstasche an einen unbekannten Mann auf der Straße vor ihrer Wohnanschrift.
In beiden Fällen hat das Kommissariat 61 die Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat in den angegebenen Zeiträumen im Bereich der Landsberger Straße, Atterseestraße und Traunseestraße (Pasing) und im Bereich der Wörthstraße, Comeniusstraße und Sedanstraße (Haidhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesen Vorfällen stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
232. Trickdiebstähle durch falsche Teppichverkäufer: Trickdiebstähle durch falsche Teppichverkäufer
Fall 1: Grünwald
Am Montag, 09.02.2026, gegen 13:30 Uhr, klingelte ein angeblicher Teppichverkäufer an der Wohnung eines über 80-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München.
Während des „Verkaufsgespräches“ betrat der bislang unbekannte Täter die Wohnung des über 80-Jährigen und ging durch mehrere Räume. Als der über 80-Jährige den Teppichverkäufer aufforderte, die Wohnung zu verlassen, kam er dieser Aufforderung nach.
Kurze Zeit später bemerkte der Senior, dass eine Schmuckschatulle entwendet worden war. In der Schatulle befand sich Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, circa 60 Jahre, 170 cm groß, grau melierte Haare; dreiviertellanger dunkelblauer Mantel, Stoffhose.
Fall 2: Maxvorstadt
Am Montag, 09.02.2026, gegen 17:40 Uhr, klingelte ein angeblicher Teppichverkäufer an der Wohnung einer über 80-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München.
Unter dem Vorwand, neben dem Teppichverkauf auch ein Geschenk für die über 80-Jährige übergeben zu wollen, ließ die über 80-Jährige den Täter in ihre Wohnung.
In der Wohnung gab der Täter an, dass alle Teppiche in der Wohnung von Motten befallen seien, und reinigte die Teppiche mit einem mitgebrachten Spray. In einem unbeobachteten Moment entwendete er dabei ein Schmuckkästchen mit mehreren Schmuckstücken im Wert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages.
Im Anschluss verließ der Täter die Wohnung in unbekannte Richtung. Als die über 80-Jährige den Diebstahl bemerkte, informierte sie die Polizei.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, circa 40 Jahre, circa 160 cm groß, kräftig/dick, schwarze Haare, sprach hochdeutsch.
In beiden Fällen hat das Kommissariat 55 die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugenaufruf:
Wer hat in den angegebenen Zeiträumen im Bereich der Kestermannstraße, Robert-Koch-Straße und Nördliche Münchner Straße (Grünwald) und im Bereich der Isabellastraße, Georgenstraße, Neureutherstraße und Tengstraße (Maxvorstadt) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesen Vorfällen stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis der Münchner Polizei
Die Münchner Polizei rät dazu insbesondere bei Haustürgeschäften grundsätzlich misstrauisch zu sein.
Übergeben Sie keine Wertgegenstände ohne unmittelbare angemessene Gegenleistung und verlassen Sie sich nicht auf mündliche Abmachungen oder Zusagen.
Im Verdachtsfall verständigen Sie gleich den Polizeinotruf unter der 110.
Schäftlarn: Organisierter Callcenterbetrug - sog. Schockanruf
Am Montag, 09.02.2026, gegen 13:15 Uhr, erhielt eine fast 90-jährige Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland einen Anruf eines unbekannten Mannes.
Dieser gab an, dass die Tochter der fast 90-Jährigen einen Verkehrsunfall verursacht hätte, bei dem eine schwangere Frau tödlich verletzt worden wäre. Um einer drohenden Gefängnisstrafe zu entgehen, müsse die fast 90-Jährige nun eine Kaution in Höhe einer Million für ihre Tochter hinterlegen.
Im Verlauf des andauernden Gespräches telefonierte die fast 90-Jährige mit einem weiteren unbekannten Täter. Letztlich übergab die fast 90-Jährige gegen 16:40 Uhr an einen bislang unbekannten Abholer am Gartentor ihres Wohnanwesens einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag in einer weißen Tüte mit aufgedruckten Christbaumkugeln.
Als kurze Zeit später die Tochter der Geschädigten zu Besuch kam, fiel der Betrug auf, weshalb die Polizei informiert wurde.
Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, sehr schlank, keine Brille; dunkel gekleidet mit schwarzem Kapuzenpullover
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Gebhartstraße, Klosterstraße und Birgweg (Hohenschäftlarn) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte:
Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihrer Familie/Angehörigen.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstige Wertsachen bitten.
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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