Polizei-News Stuttgart, 20.01.26: Folgemeldung zum Dehnfugenbrand in Stuttgarter Hotel

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall und Feuer in Stuttgart. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod

Seit Montagnachmittag befindet sich die Feuerwehr Stuttgart bei einem Dehnfugenbrand in einem Hotel in der Siemensstraße in Stuttgart-Feuerbach im Einsatz. Um an den Brandherd zu gelangen, mussten mit schwerem technischem Gerät mehrere Wände geöffnet werden. Über so genannte Löschlanzen konnte anschließend Wasser in die Dehnfuge eingeleitet werden. Aufgrund der Gebäudestruktur und der Brandausbreitung über mehrere Stockwerke gestalteten sich die Löscharbeiten sehr schwierig und aufwendig.

Stand 17:30 Uhr zeigen die Löschmaßnahmen Wirkung und der Brand ist mittlerweile unter Kontrolle. Die Feuerwehr Stuttgart wird in den kommenden Stunden immer wieder vor Ort sein, um Messungen durchführen. Diese Maßnahmen dauern vermutlich noch bis Mittwoch an. Bei den Einsatzmaßnahmen unterstützte auch ein Baufachberater des Technischen Hilfswerkes (THW).

250 Personen müssen Hotel verlassen

Aufgrund der giftigen Brandgase mussten noch in der Nacht rund 250 Personen das Hotel verlassen. Durch Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bevölkerungsschutz konnten kurzfristig Notunterkünfte in zwei Sporthallen eingerichtet werden. Die SSB AG unterstützte den Transfer in die Sporthallen mit mehreren Bussen.

Die Betreuung, Verpflegung und den Transport von nicht gehfähigen Personen übernahmen bis zum Dienstagabend ehrenamtliche Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes von Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, DLRG und der Freiwilligen Feuerwehr aus Stuttgart. Am Dienstagabend konnten die Personen durch die Landeshauptstadt Stuttgart in einem anderen Hotel untergebracht werden. Noch am Abend beginnt der Rückbau der Notunterkünfte durch die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bevölkerungsschutz. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte über viele Stunden im Einsatz.

Die Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration Dr. Alexandra Sußmann sagte am Dienstag in Stuttgart: "Der Einsatz der vergangenen Stunden steht beispielhaft für das hohe Maß an Verantwortung, Solidarität und sozialem Engagement in unserer Stadt. Mein besonderer Dank gilt allen haupt und ehrenamtlichen Einsatzkräften von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, DLRG, THW, Freiwilliger Feuerwehr sowie den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der SSB AG. Ihnen allen ist es unter schwierigen Bedingungen gelungen, die Geflüchteten in Sicherheit zu bringen und zu versorgen. Die Notunterbringung in einem anderen Hotel kann aber keine Dauerlösung

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Stuttgart vom 20.01.2026 gegen 17:51 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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