Polizei-News Frankfurt am Main, 01.01.26: Einsatzzahlen im Rettungsdienst gestiegen, Feuerwehr auf hohem Niveau konstant

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall und Feuer in Frankfurt am Main. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod

Die Branddirektion Frankfurt am Main verzeichnete in der einsatzstärksten Nacht des Jahres in der Zeit von 19 Uhr bis 6 Uhr insgesamt 555 Einsätze; davon 166 Brände, 11 Hilfeleistungen und 269 Rettungsdiensteinsätze.

Zum Jahreswechsel 2024 / 2025 waren es zwischen 20 Uhr und 6 Uhr noch 499 Einsätze - (245 Rettungsdienst, 167 Brände und 15 Hilfeleistungen). Die Zahlen im Rettungsdienst stiegen damit weiter an, im Bereich der Feuerwehr blieb es auf nahezu dem Gleichen Niveau, hier waren jedoch keine besonders bemerkenswerten größeren Einsätze zu vermelden.

Wie in den Vorjahren kam es zu größeren Ansammlungen von Personen in den Bereichen Römerberg, Opernplatz, Hauptwache, Zeil und am Mainufer.Während es tagsüber im Stadtgebiet noch ruhig war, stiegen die Tätigkeiten der Rettungseinheiten in den Abendstunden stark an. Ab 20 Uhr war der silvesterbedingte Anstieg der Einsatzzahlen durch Feuerwerk, Rauch und Brände spürbar. Im Zeitraum bis Mitternacht waren 29 Brandeinsätze zu bearbeiten. Im Zeitraum zwischen Mitternacht und 2 Uhr waren es 135 Brandeinsätze.

Die Kräfte der Feuerwehr waren hauptsächlich durch viele kleine Brände beschäftigt. Am häufigsten wurde die Feuerwehr zu Bränden von Papierkörben, Müllbehältern, Altkleidungscontainern, Unrat, Gestrüpp oder Hecken gerufen. In dieser Nacht konnten 127 Einsätze mit einer geringen Zahl von Einsatzkräften bekämpft werden. 18 Einsätze erforderten ein größeres Einsatzkräfteaufgebot, zudem hatten 21 automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst.

Die größten Brandeinsätze waren vier Brände auf Balkonen in den Stadteilen Schwanheim, Bornheim, Frankfurter Berg und Praunheim. Ein Übergreifen auf Wohnungen oder weitere Gebäudeteile konnte durch frühes Eingreifen der Bewohner und der Einsatzkräfte verhindert werden.

Vereinzelt kam es im Bereich von Straßenzügen zu Brandserien, oder zu mehreren Brandereignissen auf engem Raum. An einigen Stellen wurde Unrat aufgehäuft und ein Vorgehen der Retter war nur gemeinsam mit der Polizei möglich. Leider kam es an einigen wenigen Stellen auch zu Angriffen auf die Rettungskräfte. So wurde ein Rettungswagen des DRK angegriffen und beschädigt, ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes wurde hierbei verletzt. Mehrfach kam es vor, dass Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen wurden.

Im Rettungsdienst fand die Hauptauslastung ab 23 Uhr statt, mit einem Schwerpunkt gegen 1 Uhr morgens. Die Einsätze verteilten sich flächendeckend über die gesamte Stadt. Es handelte sich dabei überwiegend um chirurgische Verletzungen sowie medizinische Notfälle im Zusammenhang mit Alkohol, sowie hilflose Personen und Verletzungen durch Pfefferspray.

Die Vorplanung der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen für die einsatzstarke Silvesternacht hat sich als passend herausgestellt. Die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr als Notrufstelle der 112 erhöhte die Personalvorhaltung von üblicherweise 20 auf 26 Mitarbeitende.Auf den Feuerwachen wurden zusätzliche Einsatzführungsdienste vorgehalten. Um die Verfügbarkeit von Löschwasser, Atemschutzausstattung und Gerätschaften für technische Hilfeleistungen zu erhöhen, wurde eine feste Besetzung von Sonderfahrzeugen durchgeführt. Zudem stellte die Feuerwehr zwei zusätzliche Rettungswagen in Dienst.Ebenso haben die Rettungsdienstorganisationen ihre Vorhaltung an Einsatzmitteln erhöht, so dass mehr Rettungsdiensteinheiten im Stadtgebiet verfügbar waren. Auf dem Main wurde die Wasserrettung durch die DLRG mit zwei Einsatzbooten und durch die Feuerwehr mit dem Rettungsschnellboot sichergestellt.

Durch eine Vielzahl der Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet wurde eine Alarmbereitschaft am Standort durchgeführt um bei Einsätzen so schnell wie möglich zum Einsatz ausrücken zu können. Durch diese zahlenmäßige Erhöhung der Vorhaltung war es stets möglich an der Vielzahl gleichzeitiger Einsatzstellen verzögerungsfrei vor Ort zu sein. Verkehrsbehinderungen gab es kurz vor Mitternacht und 1 Uhr über die Mainbrücken, hier war teilweise kein Überqueren des Flusses möglich.

Zahl der Einsätze der Vorjahre in der Sonderbetriebsphase Silvester: (die Zeiten waren in den Jahren leicht unterschiedlich)2022/2023 von 20 bis 5 Uhr: 232 Rettungsdienst- und 146 Feuerwehreinsätze2023/2024 von 20 bis 5 Uhr: 216 Rettungsdienst- und 165 Feuerwehreinsätze2024/2025 von 20 bis 6 Uhr: 245 Rettungsdienst- und 182 Feuerwehreinsätze (167 Brände und 15 Hilfeleistungen)2025/2026 von 19 bis 6 Uhr: 269 Rettungsdienst- und 177 Feuerwehreinsätze (166 Brände und 11

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Frankfurt vom 01.01.2026 gegen 07:50 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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