Zahlen bis Anfang September: RKI-Sommerbilanz: So viele Hitzetote wie seit Jahren nicht

Der Rekordsommer hat zahlreiche Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Zentraler Faktor waren Hitzewellen.

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Bis Ende des Sommers sind in diesem Jahr nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 16.000 Menschen infolge von Hitze gestorben. 9.600 der Todesfälle entfielen auf die Extremhitze Ende Juni, wie das Institut in seinem aktuellen Wochenbericht mitteilte. Etwa 4.200 seien auf die Hitzetage zwischen Ende Juli und Mitte August zurückzuführen. Zum Vergleich: 2025 waren es geschätzt 2.200 Hitzetote. Der Bericht betrachtet den Zeitraum vom 6. April bis zum 6. September.

Im Vergleich zur Vorwoche hat das RKI die Zahl der Hitzetoten leicht nach unten korrigiert. Vergangene Woche sprachen die Experten noch von geschätzten 16.300 Hitzetoten bis Ende August, also 300 mehr. Laut einer Sprecherin liegt das daran, dass die Schätzungen jede Woche neu berechnet werden. Das Modell, auf denen die Berechnungen basierte, lerne stetig dazu. Die 300 Todesfälle weniger beträfen konkret die Hitzewelle im August.

Trotz der leicht niedrigeren Zahl sind in diesem Jahr wesentlich mehr Menschen an Hitze gestorben als in den vergangenen mindestens zehn Jahren. Die mit Abstand höchsten Werte seit 2016 hatte das RKI im Jahr 2018 mit 9.200 Hitzetoten und im Jahr 2019 mit 7.300 Hitzetoten. Auch die Zahlen für die vergangenen Jahre können aufgrund der Neuberechnungen im Vergleich zu früheren RKI-Angaben variieren.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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