Viruserkrankung: Familie des Ebola-Patienten soll nach Berlin kommen

Ein Amerikaner, der sich im Kongo mit dem Ebola-Virus angesteckt hat, wird inzwischen in einer Isolierstation der Berliner Charité behandelt. Seine engsten Angehörigen sollen nun folgen.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Nachrichten zum Thema Krankheit lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle Nachrichten zum Thema Krankheit lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Ngampol

Nach der Aufnahme eines Ebola-Patienten in der Berliner Charité sollen auch die Familienangehörigen des US-Amerikaners nachkommen. Seine Ehefrau und drei Kinder sollen ebenfalls in die Sonderisolierstation des Universitätsklinikums gebracht werden, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte. Hintergrund sei ein entsprechendes Hilfeersuchen der US-Behörden.

Der Amerikaner hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus angesteckt. Er wurde nach einem vorherigen Ersuchen der USA an die Bundesregierung zur Behandlung nach Berlin ausgeflogen. Am frühen Morgen war der Mann in der geschützten Isolierstation der Charité aufgenommen worden. Dort ist seine Versorgung mittlerweile angelaufen. Auch die Familienangehörigen des Patienten hatten sich zuvor im Kongo aufgehalten.

Die Sonderisolierstation der Charité auf dem Campus Virchow-Klinikum ist eine geschlossene und geschützte Einheit getrennt vom regulären Klinikbetrieb, so dass kein Kontakt zu anderen Patientinnen und Patienten entstehen kann. Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Gesundheit":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.