23.02.2021, 10.27 Uhr

Pollensaison 2021: Pollenflug aktuell! DIESE Pollen machen Allergikern das Leben schwer

Die Pollensaison 2021 ist im vollen Gange. Gerade lag in vielen Teilen des Landes noch Schnee, nun ist es zum Teil vorfrühlingshaft warm. Das lässt die Natur aufblühen - und die ersten Pollen fliegen. Wo die Pollenbelastung für Allergiker aktuell besonders hoch ist, das erfahren Sie hier.

Niesreiz, laufende Nase und tränende Augen zählen zu den typischen Heuschnupfensymptomen. Bild: Angelika Warmuth/dpa

Das vielerorts milde Wetter bringt die ersten Probleme für Pollenallergiker mit sich. "Durch die jetzige warme Wetterperiode explodiert die Natur natürlich", sagt Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund. Wir verraten Ihnen, welche Pollen aktuell durch Deutschland fliegen und wo die Pollenbelastung besonders hoch ist.

Pollensaison 2021: Erle und Hasel machen Allergikern das Leben schwer

In vielen Regionen Deutschlands gibt es schon eine geringe bis mittlere Belastung durch Hasel- und Erlenpollen. Dies zeigt der Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Das seien Frühblüher, erklärt Lämmel. Auch Birke und Esche zählten dazu, doch die Pollen sind laut DWD-Index hierzulande noch nicht unterwegs: Mit Birken- und Eschenpollen sei je nach Witterung ab Mitte bis Ende März zu rechnen, sagt Lämmel.

Pollenflug aktuell im Februar 2021: Erste Beschwerden einer Pollenallergie

Für Betroffene heißt der Hasel- und Erlenpollenflug: Erste Beschwerden können sich bemerkbar machen - beispielsweise eine juckende Nase, tränende Augen, Husten, Atemnot oder allergisches Asthma. Auch Hautbeschwerden sind möglich.

Pollenallergiker sollten sich auf jeden Fall jetzt wieder ihre antiallergischen Medikamente besorgen. Allergieasthmatiker prüfen, ob ihre Sprays noch haltbar sind - und sprechen eventuell noch mal mit ihrem Arzt, ob die Einstellung ihrer Medikamente noch so passt.

Heuschnupfen-Symptome nicht mit Corona-Infektion verwechseln

Bei bestimmten Symptomen denken Betroffene in der aktuellen Zeit vielleicht zuerst nicht an ihre Allergie, sondern an eine mögliche Corona-Infektion. "Hier gibt es aber klare Unterschiede", so Lämmel. Bei einer Allergie treten zum Beispiel nach ihren Angaben kein Fieber oder Gliederschmerzen auf - und antiallergische Medikamente würden Symptome einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus nicht lindern.

Ihr Rat: "Kurz überlegen und nicht vorschnell Panik bekommen." Ein kurzer Anruf beim Arzt könne die Unsicherheit nehmen, ob es sich um Symptome einer Pollenallergie oder Corona handelt. Übrigens: Das Tragen einer Maske zum Schutz vor dem Coronavirus trägt womöglich auch dazu bei, dass sich eine Allergie nicht so bemerkbar macht. Lämmel: "Durch das Tragen einer Maske atmet man sicherlich weniger Pollen ein."

Pollenflug-Gefahrenindex des DWD und Pollenflug-Kalender helfen Allergikern

Laut DWD sind mehr als 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland Pollenallergiker, Tendenz zunehmend. Um stets über den aktuellen Pollenflug informiert zu sein hat der Deutsche Wetterdienst einen Pollenflug-Gefahrenindex für Allergiker online gestellt. Dieser gibt Auskunft darüber, wie hoch die in der Luft zu erwartenden Pollenkonzentrationen ist. Auf der Internetseite des DWD finden Sie dazu eine Karte, die die jeweilige Belastungsintensität der einzelnen Regionen aufzeigt. Darüber hinaus gibt auch der Pollenflug-Kalender Auskunft darüber, welche Pollen aktuell vorkommen. Diesen finden Sie hier.

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sba/bos/news.de/dpa

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