Verkehr: Linnemann will "harte Brüche" bei Pflegereform vermeiden

Für die Sparpläne zur Stabilisierung der Pflegeversicherung beginnt die konkrete Gesetzgebung. Der Minister stellt Nachbesserungen in Aussicht, damit Betroffene nicht akut in Schwierigkeiten kommen.

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Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will Probleme für Pflegebedürftige wegen kurzfristiger Umstellungen durch die Pflegereform vermeiden. "Zu Jahresbeginn darf es nicht zu harten Brüchen kommen", sagte der CDU-Politiker zur Einbringung der Gesetzespläne im Bundestag. Mit den Regierungsfraktionen liefen daher Gespräche für Nachbesserungen. Ziel sei, sich besser auf das neue System einstellen zu können. "Für mich ist es essenziell, dass wir die Betroffenen hier nicht überfordern", sagte Linnemann.

Die Reform zur Stabilisierung der Pflegeversicherung soll in wesentlichen Teilen zum 1. Januar 2027 greifen, um allgemeine Beitragserhöhungen im neuen Jahr abzuwenden. Im Blick für Nachbesserungen stehen nun geplante Änderungen bei Unterstützungsleistungen für Pflegebedürftige, die daheim betreut werden. Sie sollen in neuen Budgets gebündelt werden. Linnemann sagte, eine Sache, die viele umtreibe, sei die Umstellung vor allem beim Entlastungsbetrag und bei der Verhinderungspflege, wenn eine pflegende Person zeitweise ausfällt.

Die Reformpläne sehen Ausgabebremsen und Mehreinnahmen vor, um nach Jahren mit stark steigenden Kosten ein für 2027 erwartetes Defizit von 7,6 Milliarden Euro zu decken. Linnemann sagte: "Wenn wir unser Pflegesystem bewahren wollen, müssen wir diese Kostenspirale durchbrechen."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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