20.10.2020, 16.59 Uhr

Porsche Panamera: Der Panamera rollt jetzt mit bis zu 700 PS über die Straßen

Sportlicher wird es nicht im Segment der Luxus-Limousinen. Der Porsche Panamera bekommt einiges an zusätzlicher Leistung dank mehrerer Plug-in-Hybrid-Modelle. Auch beim Startsprint und der Höchstgeschwindigkeit kann der Panamera zulegen.

Porsche Panamera: Leistung satt dank elektrischer Unterstützung Bild: ampnet

Porsche schließt das Modellangebot beim Panamera unter anderem mit dem 700 PS (514 kW) starken Topmodell Turbo S E-Hybrid vorläufig ab. Sein 4,0-Liter-V8-Biturbo liefert 571 PS (420 kW) und ist an einen Elektromotor mit 136 PS (100 kW) und 400 Newtonmetern Drehmoment gekoppelt. Zusammen liefern sie 870 Nm. Gegenüber dem 21 PS schwächeren Vorgänger konnte die rein elektrische Reichweite durch eine neue 17,9-kWh-Batterie und optimierte Fahrmodi um bis zu 30 Prozent gesteigert werden. Das gilt auch für den neuen Panamera 4 E-Hybrid, bei dem der Elektrostrang wie bisher mit einem 330 PS (243 kW) starken 2,9-Liter-V6-Biturbo zusammenarbeitet. Die Systemleistung beträgt 462 PS (340 kW). Abgerundet wird die Baureihe durch den Panamera 4S mit 440 PS (324 kW).

Porsche Panamera mit drei Plug-in-Hybrid-Modellen

Zusammen mit dem 560 PS (412 kW) starken 4S E-Hybrid bietet Porsche beim Panamera erstmals drei Plug-in-Hybrid-Modelle an – jeweils in allen drei Karosserievarianten Sportlimousine, Executive (Langversion) und Sport Turismo. In Kombination mit dem serienmäßigen Sport Chrono-Paket beschleunigt der neuen Panamera Turbo S E-Hybrid in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist damit 0,2 Sekunden schneller als der Vorgänger. Bei 315 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht, was einer Verbesserung um fünf km/h entspricht. Die rein elektrische Reichweite liegt nach WLTP bei bis zu 50 Kilometern (NEFZ: bis zu 59 Kilometer). Der Panamera 4 E-Hybrid erreicht Tempo 100 aus dem Stand in 4,4 Sekunden (-0,2 Sekunden) und ist bis zu 280 km/h schnell (+2 km/h). Er kann bis zu 56 Kilometer weit stromern (NEFZ: bis zu 64 km).

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Porsche Panamera trumpft auf mit vielen Ausstattungs-Highlights 

 

Die Bruttokapazität der Hochvolt-Batterie wurde mittels optimierter Zellen von 14,1 auf 17,9 kWh erhöht, die Fahrmodi wurden mit Blick auf eine noch effektivere Energienutzung angepasst. Mit dem serienmäßigen „Porsche Mobile Charger" ist modellspezifisch eine Ladeleistung von bis zu 7,2 kW möglich. Außerdem kann mit einem Mode-3-Kabel an öffentlichen Ladepunkten geladen werden.

Der Panamera 4S erledigt mit Sport-Chrono-Paket den Standardsprint in 4,1 Sekunden (-0,1 s). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 295 km/h (+6 km/h).

Das „Porsche Communication Management" (PCM) mit erhöhter Auflösung der Displays umfasst zusätzliche digitale Funktionen und Services wie die verbesserte Online-Sprachbedienung „Voice Pilot", das „Risk Radar" für Verkehrszeichen- und Gefahreninformationen, Apple Carplay und weitere Connect-Dienste.

Die Fahrwerk- und Regelsysteme wurden für die gesamte Baureihe auf mehr Sportlichkeit und Komfort getrimmt sowie in Teilen komplett neu appliziert. Eine neue Generation der Lenkungsregelung und neue Reifen sorgen für eine verbesserte Querdynamik und mehr Präzision. Das Spitzenmodell Panamera Turbo S E-Hybrid verfügt ab Werk über alle verfügbaren Fahrwerk- und Regelsysteme wie beispielsweise der elektrischen Wankstabilisierung und Torque-Vectoring, Hinterachslenkung und Keramikbremse.

Das kosten die Porsche Panamera 

 

Die neuen Porsche Panamera sind ab sofort bestellbar und kommen Anfang Dezember zu den Händlern. In Deutschland beginnen die Preise für den Panamera 4 E-Hybrid bei 110.369 Euro. Den Panamera 4S gibt es zu Preisen ab 115.241 Euro und den Panamera Turbo S E-Hybrid ab 185.537 Euro. Auf eine Förderung als Elektroauto dürfte es bei den potentiellen Käufern nicht so ankommen.

Nominell wäre damit der Panamera in der Performance-Variante 5 km/h langsamer und deutlich später auf 100 km/h als der für 2021 angekündigte Tesla S in der Plaid-Variante. Dafür wäre der TEsla 50.000 Euro "günstiger". Ob sich Tesla und Porsche auch rein elektrisch weiter um die Spitzenposition streiten werden, bleibt abzuwarten. 

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