Politik

Wladimir Putin: Benzin-Lüge aufgeflogen - Videos zeigen verzweifelte Frauen

Die Folgen der ukrainischen Drohnen-Angriffe auf russische Öl-Depots werden für Wladimir Putin deutlich spürbar. Bild: dpa/Pool Sputnik Kremlin/Vyacheslav Prokofyev

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  • Wladimir Putin steht vor großem Benzin-Problem in Russland
  • Russische Frauen beschweren sich im Netz: Wo gibt es noch Benzin?
  • Propaganda-Lügen treffen hier auf bittere Realität
  • Benzin-Krise in Russland wird immer größer - Ukraine setzt Drohnenbeschuss fort

Wie steht es wirklich um Russland? Seit geraumer Zeit gibt es Berichte, demnach die russische Wirtschaft am Ende zu sein scheint. Schon vor Monaten häuften sich Meldungen, dass dem Kreml der Treibstoff ausgeht aufgrund der anhaltenden Drohnenbeschüsse auf Ölraffinerien und wichtige Infrastruktur. Wie ernst die Lage vor Ort wirklich ist, zeigt ein Video einer besorgten Russin, welches von Anton Gerashchenko bei X geteilt wurde.

Video zeigt schockierende Russin, die den Staatsmedien vertraute

Der ukrainische Politiker und Sicherheitsfunktionär, der bis August 2021 als stellvertretender Innenminister der Ukraine fungierte, postete ein Video einer jungen Russin, die sich über die schockierenden Zustände in Russland äußerte - und auch darüber sprach, was die Medien vor Ort berichten.

Wladimir Putins Propaganda trifft eiskalt auf die Realität - kein Benzin mehr im Land

"Ich schaue mir natürlich die Nachrichten an, aber ich dachte nicht, dass die Dinge so schlimm stehen...", erklärt die junge Frau in dem Video. Sie fuhr von Tankstelle zu Tankstelle, aber bekam nirgends Benzin. "Sagt mir, wo bekomme ich Benzin her", fragt sie ihre Community. Und was machen diejenigen, die darauf unbedingt angewiesen sind, wie zum Beispiel Taxi-Fahrer?

Und sie ist nicht die Einzige, die sich fragt, wo das Benzin bleibt. Ein weiteres Video, ebenfalls von Gerashchenko geteilt, zeichnet ein ähnliches Bild.

"Weiß jemand, was in Moskau los ist?" Selbst die Hauptstadt sitzt auf dem Trockenen

"Weiß jemand, was in Moskau los ist? An keiner einzigen Tankstelle gibt es 100-Oktan-Kraftstoff. Rosneft ist geschlossen. Passiert da etwas?", fragt die besorgte Frau. 

Ukraine setzt Drohnenangriffe auf russische Ölterminals fort

Die Ukraine scheint mit ihrer Strategie, Wladimir Putin den Treibstoff zu entziehen, Erfolg zu haben. Laut Medienberichten zufolge hat die Ukraine Anfang der Woche erneut strategisch wichtige Objekte in der russischen Schwarzmeerregion Krasnodar und auf der von Moskau annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Getroffen worden seien dabei auch ein Ölterminal und ein Öldepot nahe der Großstadt Kertsch im Osten der Krim, berichtete das Internetportal "Ukrajinska Prawda". Auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge wurde demnach mit dem Hafen Kawkas im Gebiet Krasnodar ebenfalls eine schon früher attackierte Anlage erneut unter Beschuss genommen.

Medien berichten: Kein Benzin mehr auf der Halbinsel Krim

Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten zur Abwehr der russischen Invasion vermehrt Objekte der Ölindustrie attackiert. Damit sollen den angreifenden russischen Truppen die Treibstoffversorgung und Moskau die Kriegsfinanzierung erschwert werden. Vor allem die Bewohner der bereits 2014 von Russland annektierten Krim spüren die Folgen deutlich. Seit Tagen können Privatpersonen auf der Halbinsel wegen Benzinmangels nicht mehr tanken.

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/bos/news.de/dpa

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