Hamburg: Juwelier Wempe schließt zeitweise Geschäfte wegen Protesten

Am Samstag sind in rund 30 Städten Proteste angekündigt. Einzelhändler sind nach Plünderungen im Ausland in Sorge. Der Hamburger Juwelier Wempe hält Läden vorsichtshalber geschlossen.

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Die Hamburger Elbphilharmonie am Ufer der Nordelbe. Aktuelle News aus und über Hamburg hier auf news.de. (Foto) Suche
Die Hamburger Elbphilharmonie am Ufer der Nordelbe. Aktuelle News aus und über Hamburg hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / mstein

Der Luxusjuwelier Wempe schließt wegen der für Samstag angekündigten Proteste zeitweise seine Geschäfte. Die Sicherheit der Mitarbeiter habe oberste Priorität, teilte das Unternehmen aus Hamburg mit. "Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, unsere Niederlassungen deutschlandweit zu schließen." Derzeit seien noch drei Geschäfte geöffnet.

Die Initiative "Gen Z regelt" hat für Samstag zu friedlichen Versammlungen in rund 30 Städten aufgerufen. Während zurückliegender Proteste in Frankreich und Italien plünderten Kriminelle Geschäfte.

"Nach enger Abstimmung mit den Behörden an den Wempe-Standorten besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die friedlichen und legitimen Proteste durch aggressive Gruppierungen wie in Frankreich oder Belgien unterwandert werden könnten", teilte das Familienunternehmen mit. Weitere Angaben machte die Wempe-Sprecherin nicht.

Wie viele Geschäfte das Unternehmen betreibt, geht aus der Antwort nicht hervor. Auf der Website sind Geschäfte ausgewiesen auf Sylt, in Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin, Dresden, Leipzig, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart und München. In Berlin und Frankfurt gibt es demnach mehrere Niederlassungen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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