Verbraucherpreise: Inflationsrate sinkt auf 2,4 Prozent
Die gute Nachricht zuerst: Der Anstieg der Inflation, der mit dem US-Angriff auf Iran Ende Februar begann, ist vorbei. Eine schlechte Nachricht gibt es auch: Teurer wird es trotzdem.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Der Alltag ist teurer geworden, die vom Irankrieg ausgelösten Preisschocks schwächen sich aber ab. Wie das Landesstatistikamt in Düsseldorf mitteilte, zogen die Verbraucherpreise im Mai in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent an. Damit lag die Teuerung 0,3 Prozentpunkte unter der Inflation der Monate März und April, aber deutlich über den Wintermonaten Dezember bis Februar - in der Zeit schwankten die Werte zwischen 1,8 und 2,0 Prozent.
Vergleicht man die aktuellen Preise mit den Preisen vom Mai 2025, so wurden besonders Kraftstoffe deutlich teurer - und zwar um 14,4 Prozent. Auch bei Heizöl gab es einen Preissprung. Ebenfalls teurer wurden Obst (plus 4,2 Prozent), Fleisch (plus 2,7 Prozent), Fisch (plus 3,8 Prozent) und alkoholfreie Getränke (plus 2,8 Prozent). Billiger wurden hingegen Molkereiprodukte und Eier (minus 4,6 Prozent), Strom (minus 3,9 Prozent) und Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben (minus 3,9 Prozent).
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kns/roj/news.de
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