Verdi-Warnstreik am 18.03.2026: Keine Passagier-Flüge vom BER am Mittwoch - Zehntausende Fluggäste betroffen
Schlechte Nachrichten für Zehntausende Passagier. Die Betreiber des Hauptstadtflughafens BER stellen am Mittwoch, 18.03.2026, den Passagier-Flugbetrieb vollständig ein. Grund ist ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi. Alle aktuellen News hier.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Verdi-Warnstreik am Flughafen Berlin am 18.03.2026
- BER stellt am Mittwoch Flugverkehr ein
- Tausende Passagiere betroffen - keine Flüge am Hauptstadtflughafen
Infolge eines Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi stellen die Betreiber des Hauptstadtflughafens BER den Passagier-Flugbetrieb am Mittwoch vollständig ein. "Am Mittwoch, den 18. März 2026, sind keine regulären Passagierflüge am Flughafen Berlin Brandenburg möglich", teilte die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) mit. Betroffen seien 445 Abflüge und Landungen mit etwa 57.000 Passagieren.
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Verdi-Warnstreik am Flughafen Berlin am 18.03.2026
Die Gewerkschaft Verdi hat für den Tag zu einem ganztägigen Warnstreik am BER aufgerufen. Der Arbeitskampf sei eine "direkte Konsequenz der Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen", teilte Verdi mit. Die FBB rief betroffene Fluggäste dazu auf, sich bei den jeweiligen Fluggesellschaften über Umbuchungen und alternative Reisemöglichkeiten zu informieren.
BER stellt am Mittwoch Flugverkehr ein - Zehntausende Passagiere von Flugausfällen betroffen
Verdi verhandelt derzeit mit der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg über mehr Geld für rund 2.000 Beschäftigte. Darunter sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Feuerwehr, der Verkehrsleitung oder dem Terminalmanagement. Die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs gilt deshalb als nicht möglich, auch wenn viele Bereiche wie die Bodenverkehrsdienste oder die Sicherheitskontrollen von Dienstleistern erfüllt werden, die vom Warnstreik nicht betroffen sind.
Darum geht es im Tarifstreit zwischen Verdi und dem BER
Die Gewerkschaft fordert unter anderem 6 Prozent mehr, mindestens jedoch 250 Euro zusätzlich pro Monat je Gruppe beziehungsweise Stufe. Außerdem will sie einen zusätzlichen freien Tag für Gewerkschaftsmitglieder durchsetzen. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen. In der zweiten Runde in der vergangenen Woche hatte die Arbeitgeberseite ein erstes Angebot vorbereitet, das nach Darstellung der Gewerkschaft Entgelterhöhungen von jährlich rund 1 Prozent mit einer Laufzeit bis Ende 2028 vorsieht. "Das ist kein ernsthaftes Angebot, sondern eine Provokation am Verhandlungstisch", teilte Verdi-Verhandlungsführer Holger Rößler mit. Es ist der erste Warnstreik in der laufenden Tarifrunde.
Die FBB kritisierte den Arbeitskampf als unverhältnismäßig, "gerade in einer durch den Iran-Krieg ohnehin sehr angespannten Lage", wie FBB-Chefin Aletta von Massenbach mitteilte. "Die nächste Verhandlungsrunde ist bereits fest für den 25. März angesetzt. Wir sind zuversichtlich, dass eine Einigung zustande kommt."
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fka/kns/roj/news.de/dpa
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