ÖPNV-Streik heute, 19.03.2026: In diesen Bundesländer stehen am Donnerstag Busse und Bahnen still

Der nächste Warnstreik im Nahverkehr läuft: In mindestens sechs Bundesländern bleiben die Fahrzeuge am Donnerstag, 19.03.2026, in den Depots. Wo genau der ÖPNV bestreikt wird und wie lange der Streik dauert, wird hier verraten.

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Die Zeichen stehen auf Streik: Für den 19. März 2026 hat die Gewerkschaft Verdi erneut in mehreren Bundesländer zu Streiks im ÖPNV aufgerufen. (Foto) Suche
Die Zeichen stehen auf Streik: Für den 19. März 2026 hat die Gewerkschaft Verdi erneut in mehreren Bundesländer zu Streiks im ÖPNV aufgerufen. Bild: picture alliance/dpa | Elisa Schu
  • Verdi-Warnstreik aktuell im März 2026 bei Bus und Bahn am 19.03.
  • Gewerkschaft ruft in mindestens sechs Bundesländern zum ÖPNV-Ausstand auf
  • Nordrhein-Westfalen, Bayern, Saarland - in welchen Bundesländern wird außerdem gestreikt?

In mehreren Bundesländern laufen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr, es kommt erneut zu massiven Einschränkungen: In mindestens sechs Bundesländern sollen am Donnerstag, 19.03.2026, die ÖPNV-Fahrzeuge in den Depots bleiben. Damit erhöht die Gewerkschaft in den Verhandlungen erneut den Druck.

Verdi ruft zu ÖPNV-Streik in mindestens sechs Bundesländern auf

In mehreren Bundesländern kommt es aufgrund von Warnstreiks am 19. März erneut zu Einschränkungen im Nahverkehr. Betroffen sind vor allem Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Auch in Bayerns Landeshauptstadt München bleiben Busse und Bahnen in den Depots. Dort wird bereits seit dem 18. März gestreikt. In NRW ist es bereits der zweite Nahverkehrs-Ausstand in dieser Woche. In Sachsen-Anhalt wiederum dauert der Arbeitskampf vielerorts bis einschließlich Sonntag (22.03.2026).

In der Regel fallen durch die Warnstreiks Busse, U- und Trambahnen in den betroffenen Regionen aus. Die Deutsche Bahn mit ihren Regionalzügen und S-Bahnen ist nicht betroffen. Auch die Regionalzüge anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen werden nicht bestreikt.

Deutschland erlebt dritten großflächigen Warnstreik

Es ist der dritte großflächig koordinierte Arbeitskampf in den laufenden Tarifverhandlungen im ÖPNV, die Verdi parallel in allen Bundesländern führte. In Baden-Württemberg sowie in Schleswig-Holstein gibt es bereits Einigungen. Auch in Hessen wurde ein Kompromiss erzielt - die Gewerkschaftsmitglieder werden dort nun befragt, ob ihnen das Ergebnis ausreicht. Bei den Berliner Verkehrsbetrieben, dem größten Nahverkehrsunternehmen in Deutschland, beginnt heute die nächste Verhandlungsrunde.

"In vielen Ländern stehen wir - im vierten Monat der Tarifrunde - leider immer noch am Anfang", teilte die Vize-Vorsitzende von Verdi, Christine Behle, kürzlich mit. Die Zeiten seien schwierig, heißt es von den Arbeitgebern.

Gewerkschaft Verdi führt Verhandlungen über bessere Arbeitsbedingungen

In den meisten Bundesländern geht es bei den Verhandlungen um bessere Arbeitsbedingungen im Rahmen der sogenannten Manteltarifverträge. Diese regeln etwa Arbeitszeit, Pausenlänge und freie Zeit zwischen den Schichten. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Verschont von Arbeitskämpfen blieb bisher vor allem Niedersachsen. Dort gilt bis Ende März eine Friedenspflicht während der nicht gestreikt werden darf.

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/kns/roj/news.de/dpa

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