Kriminalität: Benko will im Gefängnis als Tischler arbeiten

Er war einst mehrfacher Milliardär. Seit mehr als einem Jahr sitzt René Benko wegen Ermittlungen rund um seine insolvente Signa-Gruppe in Untersuchungshaft. Jetzt findet er Zeit für ein Handwerk.

Erstellt von - Uhr

Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. (Foto) Suche
Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Der österreichische Investor René Benko will im Gefängnis als Tischler arbeiten. Sein Anwalt Norbert Wess bestätigte der Deutschen Presse-Agentur einen entsprechenden Bericht des Magazins "Trend".

Bis vor kurzem sei Benko fast ständig mit der Bearbeitung seines Strafakts beschäftigt gewesen, so Wess. Da sich sein Mandant zumindest aktuell nicht mit weiteren Ermittlungssträngen auseinandersetzen müsse, bestehe nun die Möglichkeit, einer Beschäftigung nachzugehen.

Benko sitzt seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft. Er ist inzwischen zweimal wegen des Verdachts der Schädigung seiner Gläubiger verurteilt worden. Beide Urteile des Landesgerichts Innsbruck sind nicht rechtskräftig.

Der Ex-Milliardär hatte mit seiner Firmengruppe Signa ein verschachteltes Immobilien- und Handelsimperium aufgebaut. Steigende Zinsen und Baukosten, sowie risikoreiche Zukäufe wie die der deutschen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof trieben die Signa in die Insolvenz.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Wirtschaft":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.