20.11.2020, 09.08 Uhr

Rückruf im November 2020: Mit Listerien verseucht! Hersteller ruft Weichkäse zurück

Achtung, Käse-Rückruf! Ein Hersteller ruft aktuell einen Weichkäse aus dem Verkauf zurück. Der Grund: Eine Verunreinigung mit Listerien. Welche Käsesorte vom Rückruf betroffen ist, erfahren Verbraucher hier.

Wegen Listerien ruft ein Hersteller mehrere Weichkäse-Produkte zurück. Bild: AdobeStock / Gresei

Käse-Liebhaber müssen jetzt ganz stark sein: Wegen einer Verunreinigung mit gesundheitsgefährdenden Bakterien ruft der Molkereikonzern Lactalis einen französischen Weichkäse zurück.

Lebensmittelwarnung im November 2020: Hersteller ruft Weichkäse zurück - DIESER Brie ist betroffen

Betroffen seien die ProdukteOriginal Französischer Brie "Roi de Trèfle", Le Brie "Chêne d'argent" sowieFranzösischer Brie "Jeden Tag" mit den Haltbarkeitsdaten 11., 12. und 15. Dezember und den Chargennummern 304 AD, 304 BD, 305 AD und 305 DD, wie der Hersteller am Donnerstag mitteilte. Die Briespitzen mit dem Identitätskennzeichen FR 88 115 001 CE seien seit dem 6. November bei Lidl, Aldi sowie bei Partnern der Zentralen Handelsgesellschaft - darunter Real, Globus, Metro, Tegut, Bünting und Bela - verkauft worden. Dort kann der Käse auch wieder zurückgegeben werden.

Listerien in Weichkäse nachgewiesen

Den Angaben zufolge waren im Rahmen einer Routinekontrolle bei den Briespitzen Listerien nachgewiesen worden. Die Bakterien können zur Infektionskrankheit Listeriose führen, welche meist unauffällig oder mit grippeähnlichen Symptomen verläuft. Bei Menschen mit einer Abwehrschwäche kann sie jedoch lebensbedrohlich werden. Auch Schwangere und Neugeborene zählen zur Risikogruppe. Listeriose kann Fehlgeburten, Frühgeburten, Blutvergiftungen, Hirnhautentzündungen und Lungenentzündungen auslösen.

Lesen Sie auch: In ganz Deutschland! Hersteller ruft Käse wegen Metallteilen zurück.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

bua/sba/news.de/dpa

Empfehlungen für den news.de-Leser