"Let's Dance"-Finale: So schätzt die Jury die Siegchancen der Finalisten ein

Drei Finalisten, drei völlig verschiedene Stärken. Die "Let's Dance"-Finalisten gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen an den Start. Die Jury bewertet die letzten drei. Ein Star profitiert ihrer Meinung nach von einem Vorteil.

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"Let's Dance"-Juroren Jorge Gonzalez (l-r), Motsi Mabuse und Joachim Llambi beurteilen die Finalisten. (Foto) Suche
"Let's Dance"-Juroren Jorge Gonzalez (l-r), Motsi Mabuse und Joachim Llambi beurteilen die Finalisten. Bild: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
  • "Let's Dance"-Jury bewertet Anna-Carina Woitschack, Joel Mattli und Milano vor dem Finale
  • Juroren sehen bei der Sängerin Vorteile, beim "Ninja Warrior"-Star eine gute Entwicklung und beim Rapper Chancen beim jungen Publikum
  • Finalisten haben aber einige Nachteile gezeigt

Heute Abend fällt auf RTL die Entscheidung: Wer holt sich den Titel "Dancing Star" bei "Let's Dance"? Im großen Finale am 29. Mai treten drei völlig unterschiedliche Kandidaten gegeneinander an – Sängerin Anna-Carina Woitschack, "Ninja Warrior"-Star Joel Mattli und Rapper Milano. Die Jury sieht bei jedem der drei Finalisten ganz eigene Qualitäten. Gegenüber "Bild" beurteilen Motsi Mabuse, Jorge Gonzalez und Joachim Llambi die Finalisten.

Jury-Bewertung vor dem "Let's Dance"-Finale: Davon profitiert Anna-Carina Woitschack

Bei Anna-Carina Woitschack sind sich die Juroren einig: Die Sängerin brilliert besonders in den klassischen Tänzen. Jorge González bezeichnet sie als "Standard-Königin der Staffel" und hebt ihre "kämpferische Energie" hervor. Motsi Mabuse bescheinigt ihr, "von Beginn an am stabilsten performt" zu haben.

Doch die 33-Jährige profitiert noch von einem weiteren Faktor. Als Promi-Frau mit dem erfahrenen Tanzprofi Evgeny Vinokurov an ihrer Seite habe sie es "ein bisschen einfacher", räumt Mabuse ein. "Wenn du einen Profi an deiner Hand hast wie Evgeny, der zeigt dir den Weg." Männliche Kandidaten müssten hingegen Schritte lernen und gleichzeitig führen – "doppelte Arbeit", so die Jurorin.

Ist Joel Mattli zu entspannt? "Ninja Warrior"-Star braucht im Finale mehr Feuer

Joel Mattli hat die Juroren vor allem mit seiner Entwicklung beeindruckt. Jorge González schwärmt von der "leckeren Schokolade aus der Schweiz" – gemeint sind die disziplinierten und ehrgeizigen Eigenschaften des 32-jährigen "Ninja Warrior"-Stars. Der Sportler habe eine "grandiose Entwicklung" durchgemacht.

Joachim Llambi hebt besonders Mattlis präzise Fußarbeit und das harmonische Zusammenspiel mit Tanzpartnerin Malika Dzumaev hervor. Doch für das Finale sieht Motsi Mabuse noch Luft nach oben: "Er kann nicht nur die entspannte Schweiz sein." Der Kandidat brauche also mehr Feuer, um heute Abend zu überzeugen.

Publikumsliebling Milano - Jury sieht eine Schwäche

Milano, mit bürgerlichem Namen Milane Baybah, nimmt im Finale eine besondere Rolle ein. Jorge González nennt den 27-Jährigen das "Küken" der Staffel, das "die Herzen der Leute erobert" habe. Besonders bei jungen Zuschauern sorgt der Rapper für Begeisterung: "Durch Milano sehen viele junge Leute: Tanzen ist cool", erklärt González.

Llambi spricht von einer "Art Welpenschutz bei den Mädels" und macht dem Sänger gleichzeitig ein großes Kompliment: "Für sich alleine ist der Junge der Beste von allen." Allerdings räumt der Juror ein, dass es im Paartanz technisch noch Schwierigkeiten gebe.

Es wird spannend. Laut der Jury haben die Finalisten ihre eigene Art gezeigt. Wer am Ende gewinnt, entscheidet sich ab 20.15 Uhr auf RTL.

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