22.12.2016, 15.01 Uhr

Omar Sy ganz privat: Ehefrau, Kinder, Karriere - Das treibt der "Ziemlich beste Freunde"-Schauspieler aktuell

Er wurde mit der Komödie "Ziemlich beste Freunde" zum Kinostar und ist seitdem aus Hollywood nicht mehr wegzudenken. Dennoch muss Schauspieler Omar Sy noch immer mit Vorurteilen und veralteten Denkmustern kämpfen. Wie der Schauspieler damit umgeht, erfahren Sie hier.

Stets ein Lächeln im Gesicht: So kennt man Omar Sy. Bild: dpa

Mit "Ziemlich beste Freunde" wurde Omar Sy 2011 zum Weltstar. Seitdem war der französische Schauspieler immer wieder in großen Hollywood-Produktionen, etwa "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit", "Jurassic Park", "Inferno", zu sehen und hat seinen Wohnort mittlerweile in die Stadt der Engel, Los Angeles verlagert, wo er derzeit zusammen mit seiner Frau Helene und den vier gemeinsamen Kindern lebt.

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Omar Sy privat mit Helene Sy verheiratet

Trotz des Erfolgs hat auch Sy noch immer mit Stereotypen und Fragen zu seinem Migrationshintergrund zu kämpfen. "Wenn mir immer wieder Fragen zu dieser Thematik gestellt werden, bedeutet das, dass es keine Entwicklung gibt. Ich möchte solche Fragen nicht mehr beantworten, weil diese Fragen vorbei sind", meinte er in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung.

Sy wurde als Sohn eines Senegalesen und einer Mauretanierin geboren. Er wuchs in Trappes, einem von Frankreichs sozialen Brennpunkten auf. Doch auch damit möchte er sich nicht länger auseinandersetzen müssen. "Die Vorurteile müssen aufhören. Ich stelle mich nie als jemand aus den Banlieues (französischer Begriff für soziale Brennpunkte, Anm. d. Red) vor oder als der ‚schwarze Typ'. Ich bin ich! Ich bin schwarz, ich bin aber auch groß, ich bin lustig, ein bisschen süß", so der Schauspieler weiter.

Das findet garantiert auch seine Ehefrau. Denn privat ist er seit 2007 glücklich mit Helene Sy verheiratet. Gemeinsam haben sie vier Kinder im Alter von 15, zwölf, zehn und sieben Jahren.

Sein neuer Film "Plötzlich Papa" kommt 2017 ins Kino

"Wir müssen schlauer sein und aufhören, so zu denken, sonst verhindern wir, dass sich irgendetwas weiterentwickelt", meint Sy und fordert die Menschen auf, sich von veralteten Stereotypen loszusagen.

Ob der Schauspieler mit derlei Problemen auch in seinem neuen Film "Plötzlich Papa" zu kämpfen hat, können Sie ab dem 05. Januar 2017 in den deutschen Kinos erfahren.

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mie/kad/news.de

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