DFB-Pokal: Bayern ohne Comeback-Zeitplan bei Kompany: "Gesund werden"
Vincent Kompany hat das Krankenhaus nach fünf Tagen verlassen können. Es gibt auch eine Diagnose: Es ist eine Hirnhautreizung. Die Therapie beginnt. Wann er zum Team zurückkehrt, ist aber offen.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Vincent Kompany soll sich nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus zunächst komplett erholen, bevor er beim FC Bayern München wieder seinen Job als Cheftrainer ausübt. Das war eine zentrale Botschaft des deutschen Rekordchampions nach dem 6:1-Torfest im DFB-Pokal gegen den 1. FC Magdeburg. Beim 40-jährigen Belgier ist eine Hirnhautreizung als Ursache für den Zusammenbruch in der vergangenen Woche diagnostiziert worden.
"Es gibt keinen Zeitplan. Es ist ein positiver Schritt, dass er jetzt zu Hause bei seiner Familie ist. Aber es ist sehr wichtig, dass er sich weiter erholt. Wir wollen ihn natürlich zurück. Aber er soll sich die Zeit nehmen, die er braucht", sagte Co-Trainer Aaron Danks in der Pressekonferenz nach dem Pokalerfolg.
Der Engländer vertritt Kompany aktuell als Interimschef. Und Danks wird auch am Samstag (18.30 Uhr/Sky) im Bundesliga-Topspiel in der Allianz Arena gegen den punktgleichen Tabellenzweiten Borussia Dortmund verantwortlich sein.
Eberl: Die Diagnose ist Hirnhautreizung
"Das wichtigste und schönste Zeichen ist, dass er aus dem Krankenhaus raus ist", sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale. "Die Diagnose ist Hirnhautreizung. Es freut uns extrem, dass er jetzt zu Hause ist, dass man weiß, was es ist und dass man jetzt therapieren kann."
Auch Eberl bremste energisch bei der Frage nach dem Zeitpunkt einer Kompany-Rückkehr. "Jetzt ist er gerade aus dem Krankenhaus raus. Der Vorfall ist jetzt fünf Tage her. Und jetzt wird schon gefragt, wann ist er wieder da?"
"Er wird wieder gesund werden"
Kompany bekomme "die Ruhe und die Zeit, die er braucht, um gesund zu werden. Und wenn die Ärzte sagen, es sieht gut aus, dann weiß ich, dass er der Erste ist, der sich ins Auto setzt und an die Säbener Straße kommt", sagte der 53-jährige Eberl: "Es ist eine Krankheit, aber er wird wieder gesund werden."
Der Münchner Sportvorstand hatte vor dem Pokalspiel in der ARD zudem der Vermutung widersprochen, dass Kompanys Kollaps eine Folge einer zu großen Belastung sei, der gerade auch Trainer im Profi-Fußball ausgesetzt seien. "Es ist eine Krankheit. Die kann jeder von uns bekommen. Das hat nichts mit dem Druck zu tun, den wir in der Bundesliga haben", sagte Eberl.
Auch "keine einfache Zeit" für Kimmich
Für alle beim FC Bayern ist es gerade eine herausfordernde Zeit. "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass uns das nicht beeinflusst. Wir sind alle Menschen", sagte Nationalspieler Jonathan Tah zur Erkrankung des Trainers oder auch dem Trauerfall im Familienkreis von Teamkollege Joshua Kimmich.
Der 31-Jährige könnte zum Dortmund-Spiel wieder zur Mannschaft stoßen. "Es ist keine einfache Zeit für ihn", äußerte Eberl zu Kimmich. Obwohl aktuell wichtige Spieler und auch der Cheftrainer fehlen würden, bekäme man die Leistung auf den Platz, sagte Abwehrspieler Tah: "Das freut mich."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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