FC Bayern München News: Virus und Hüftleiden: Kompany erlebt Topspiel nur im Sitzen

Der FC Bayern führt RB Leipzig vor - Trainer Kompany aber sieht die Gala nicht wie gewohnt aktiv an der Seitenlinie. Warum er die Partie weitgehend im Sitzen verfolgt.

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Bayern-Trainer Vincent Kompany (Foto) Suche
Bayern-Trainer Vincent Kompany Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Selbst bei den vielen Toren sprang Vincent Kompany nicht auf: Der Trainer des FC Bayern hat den 6:1-Kantersieg seines FC Bayern gegen RB Leipzig angeschlagen in ungewöhnlicher Beobachterposition erlebt. Statt in seiner Coaching Zone wie gewohnt gestenreich und energisch zu agieren, verfolgte der Belgier die Partie weitgehend auf der Bank sitzend.

Danach verzichtete er auf TV-Interviews und sogar die Pressekonferenz. Auf dieser erklärte stattdessen Sportvorstand Max Eberl zum Zustand des Trainers: "Er hat die ganze Woche schon einen Virus gehabt, mit dem er sich durch die Woche gequält hat, hat ständig Vitamine genommen. Es geht ihm wirklich nicht gut. Er hat dann auch noch eine Hüfte, wo er ein Problem hatte."

Kimmich scherzt: "Auch nicht mehr der Jüngste, ne?!"

Das war zuvor nicht unbemerkt geblieben. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Kompany gestützt werden musste, als er zum Anpfiff die Treppen zum Spielfeld hoch lief. Kapitän Joshua Kimmich scherzte bei Sky zu den Bildern: "Er ist auch nicht mehr der Jüngste, ne?! Das sieht nicht gut aus, ehrlicherweise."

In der Halbzeit und nach dem Schlusspfiff verzichtete der Trainer dann auf die Treppen und verließ den Innenraum der Allianz Arena über einen Ausgang in der Stadionecke. Nach einem kurzen Abklatschen mit seinen Spielern, den Schiedsrichtern und einigen Leipzigern war Kompany schon in den Stadionkatakomben verschwunden, als die Bayern noch vor der Kurve feierten.

Eberl lobt Harmonie im Trainerteam

Dass der Belgier wegen der Beschwerden ganz auf die Partie verzichten könnte, das sei keine Option gewesen, meinte Eberl. "Er lässt sich nicht nehmen, bei der Mannschaft zu sein, solange es geht. Und er hat es ja auch versucht, er war ja auf der Bank gesessen, ganz normal."

Dass Kompany dann nicht selbst Anweisungen gab, sondern dies seinem Co-Trainer Aaron Danks überließ, "das war auch kein Riesenproblem", resümierte Eberl. "Er hat nicht so aktiv gecoacht. Ich glaube, das ist vielen Menschen aufgefallen. Das haben dann Aaron und die Co-Trainer übernommen. Es zeigt aber auch, was für ein harmonisches Team wir neben ihm Platz haben, das genau weiß, was zu tun ist."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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