Nach Griechenland-Pleite: Klopp ist "super-happy" mit der neuen Nationalmannschaft

In den ersten vier Spielen unter Jürgen Klopp reicht es nur zu einem Sieg in der Nations League. Der Bundestrainer ist dennoch voll des Lobes und stellt die positiven Erkenntnisse über die Ergebnisse.

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DFB-Chefcoach Jürgen Klopp ist "happy" mit der Leistung seiner Jungs. (Foto) Suche
DFB-Chefcoach Jürgen Klopp ist "happy" mit der Leistung seiner Jungs. Bild: picture alliance/dpa | Christian Charisius
  • Trotz Unentschieden gegen Griechenland ist Jürgen Klopp "happy" mit dem Team
  • Im November soll es jedoch mit einem kleineren Kader weitergehen
  • In den nächsten Spielen muss Klopps Elf Punkte holen

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Der zweigeteilte XXL-Kader beim Vier-Spiele-Start von Bundestrainer Jürgen Klopp wird bei den nächsten Länderspielen im November kein Revival erleben. Das hat der DFB-Chefcoach verkündete nach der Pleite gegen Griechenland, dass es künftig einen kleineren Kader geben wird.

Klopp hat nun "einen Pool" von Spielern

Das Großaufgebot mit vielen DFB-Neulingen hatte der 59-Jährige zum Auftakt seiner Amtszeit für jeweils eine Woche und jeweils zwei Partien aufgeteilt. Er habe nun "einen Pool" an Akteuren, die möglicherweise noch durch Spieler aus der U21 ergänzt werden könnten. Und auch Spieler, die sich in den kommenden Wochen durch "tolle Leistungen" in ihren Vereinen empfehlen können. "Wir haben jetzt ganz viele Alternativen auf Positionen", sagte Klopp nach der großen Sichtung.

Die positiven Erkenntnisse überwogen für ihn deutlich die nicht so positiven Ergebnisse. Von vier Partien wurde nur eine gewonnen. Und mit fünf Punkten liegt die DFB-Auswahl in Gruppe 2 hinter den Niederlanden und Griechenland (je 8) nur auf Platz drei. Für den Einzug ins Viertelfinale muss an den letzten zwei Spieltagen im November mindestens der Sprung auf Platz zwei gelingen.

"Den ersten Schritt haben wir gemacht", sagte Klopp trotzdem drei Monate nach dem WM-Flop in Amerika. "Und als Fazit kann ich sagen: Damit bin ich super-happy. Ich hätte gerne gewonnen heute, aber das ist, wenn man so will, der einzige Wermutstropfen."

"Ich hätte nicht gedacht, dass nach einer Woche mit dieser Gruppe so ein Fußball möglich ist", sagte er zum Auftreten des Kaders II beim Sieg gegen Serbien (2:0) und gerade vor der Pause in Thessaloniki. 

DFB-Festplatte nicht mehr leer

"Wir haben vor ein paar Wochen gesagt, der deutsche Fußball ist im Keller. Wir haben kein Talent. Uns fehlt es hier, uns fehlt es da. Ich habe in zwei Wochen mit 44 deutschen Fußballspielern zusammengearbeitet, denen fehlt ganz sicher kein Talent. Alle wollen hart arbeiten", resümierte Klopp nach Mitternacht "sehr zufrieden" im Toumba Stadion. "Wenn die Spieler beim nächsten Mal ankommen, wird die DFB-Nationalmannschafts-Fußball-Festplatte nicht leer sein. Wir müssen nicht bei null anfangen."

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/news.de/dpa

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