DFB-Pokal: Pokalkrawalle: DFB reduziert Geldstrafen für Bayern und VfB

Nach den Krawallen ihrer Fans beim DFB-Pokalfinale in Berlin sollten der FC Bayern München und der VfB Stuttgart jeweils 260.000 Euro Strafe zahlen. Nach ihren Einsprüchen ist es nun weniger.

Erstellt von - Uhr

Der DFB-Pokal in Nahaufnahme. (Foto) Suche
Der DFB-Pokal in Nahaufnahme. Bild: picture alliance/dpa | Andreas Gora

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die hohen Geldstrafen für den FC Bayern München und den VfB Stuttgart nach dem massiven Einsatz von Pyrotechnik im DFB-Pokal-Finale Ende Mai reduziert. Beide Clubs sollten zunächst 260.000 Euro zahlen. Nach ihren Einsprüchen teilte der Verband nun mit, dass der VfB nur noch eine Strafe von 200.000 Euro bezahlen muss, der FC Bayern noch 170.000 Euro. Ein Drittel der Beträge können die beiden Clubs jeweils für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Hunderte pyrotechnische Gegenstände gezündet

Das habe das Sportgericht nach den Einsprüchen der beiden Bundesligisten gegen das Urteil von Mitte Juli im schriftlichen Verfahren entschieden, erklärte der DFB. Eine Begründung für das geringere Strafmaß lieferte der Verband in seiner Mitteilung nicht. Gegen die aktuelle Entscheidung können der FC Bayern und der VfB innerhalb einer Woche beim DFB-Bundesgericht in Berufung gehen.

Während desPokal-Endspielsin Berlin hatten beide Fanlager laut früheren DFB-Angaben jeweils etwa 300 pyrotechnische Gegenstände gezündet. DasFinale, das der FC Bayern mit 3:0 gewann,musste wegen der erheblichen Rauchentwicklung in der 55.Minute für drei Minuten unterbrochen werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Noch mehr spannende Fußball-Nachrichten lesen Sie hier:

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.