FC Bayern München News: Matthäus über Ballon d'Or: Kane hat "die Nase vorne"

Der FC Bayern ist im Königsklassen-Halbfinale ausgeschieden, England im WM-Halbfinale. Für Fußball-Experte Matthäus ist Topstürmer Kane trotzdem ein Kandidat für den Ballon d'Or - aus drei Gründen.

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Aktuelle News über den FC Bayern München lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist Bayerns Starstürmer Harry Kane der Topfavorit auf den Ballon d'Or zum besten Spieler der vergangenen Fußball-Saison. "Ich würde es ihm gönnen, nicht nur, weil er Bayern-Spieler ist, sondern auch, weil er ein exzellenter Botschafter ist", sagte der 65-Jährige in seinem Talk "Lothar legt los" bei "Bild".

Matthäus lobt Kanes "Vorbildfunktion"

Matthäus führte drei Gründe an, die für Englands Nationalmannschaftskapitän sprechen: seine starke Bilanz mit dem Bayern-Double und Englands WM-Halbfinalteilnahme, die Konkurrenz ohne klaren Topkandidaten und Kanes "Vorbildfunktion", die er in dem Sport einnehme.

"Alle haben was gewonnen. Aber im Endeffekt: Wenn man die Gesamterfolge zusammenzählt, muss man sagen, hat Harry Kane für mich die Nase vorne", sagte Matthäus. Der 33 Jahre alte Kane ist einer von 30 Kandidaten für die Ehrung, die die französische Sportzeitung "L'Équipe" am 26. Oktober in London vornimmt. Auch seine Münchner Kollegen Luis Diaz, Michael Olise und Dayot Upamecano wurden nominiert.

Rodri und Messi als Rivalen

Größere Chancen als Kane werden anderen Spielern eingeräumt, vor allem Spaniens Weltmeister-Kapitän Rodri, dem französischen WM-Rekordtorschützen Kylian Mbappé und Argentiniens Superstar Lionel Messi.

Messi von MLS-Franchise Inter Miami wäre der erste männliche Gewinner des Prestigepreises, der in der bewerteten Saison nicht für einen europäischen Verein gespielt hat. Der 39-Jährige, der kürzlich seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgegeben hatte, gewann die Auszeichnung bereits achtmal - so oft wie kein anderer.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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