Fußball-WM: FC Bayern würdigt DFB-Wahl: Klopp "der absolut Richtige"
Der designierte Bundestrainer erhält auch vom wichtigsten nationalen Fußballclub viel Zuspruch. Jürgen Klopp tue dem DFB und der Nationalelf gut, glaubt Präsident Herbert Hainer.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Auch der FC Bayern München sieht in Jürgen Klopp "den absolut Richtigen", um die Fußball-Nationalmannschaft nach dem nächsten WM-Flop als Bundestrainer wieder auf Erfolgskurs zu bringen. "Ich finde, es ist eine gute Lösung", sagte Vereinspräsident Herbert Hainer (72) am Rande eines Termins der Bayern-Basketballer in München.
"Wenn man sich die Performance der Nationalmannschaft anguckt bei den letzten drei Weltmeisterschaften, dann braucht es jetzt Motivation und Aufbruchstimmung", erklärte Hainer. "Wir haben ja gute Fußballer. Und ich glaube, dass Jürgen Klopp da absolut der Richtige ist. Er hat bei all den Clubs, bei denen er gearbeitet hat - Mainz, Dortmund, Liverpool - unheimlich viel Erfolg gehabt."
Klopp ist "ein Menschenfänger"
Der 59-jährige Klopp habe bei seinen Vereinsstationen "Aufbruchstimmung erzeugt. Er hat die Fans mitgenommen. Er hat die Spieler mitgenommen und den ganzen Club mitgenommen. Ich denke, das tut dem DFB auch gut."
Für Hainer ist Klopp "ein Menschenfänger auf allen Ebenen". "Er kann Menschen für seine Ideen gewinnen. Er kann begeistern. Und er kann eine Mannschaft so begeistern, dass sie mehr als 100 Prozent auf dem Platz gibt."
Nach intensiven Verhandlungen steht die Verpflichtung und Präsentation von Klopp als Nachfolger von Julian Nagelsmann (38) kurz bevor. Auch Hainer zweifelt nicht mehr am Vollzug. "Ich habe auch nichts anderes gehört, weder vom DFB noch von Klopps Seite. Auch Red Bull hat zugestimmt, dass er aus seinem Vertrag herauskommt", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters.
Klopp ist oder war noch bis 2029 als weltweiter Fußballchef an den Getränke-Konzern gebunden. Beim Deutschen Fußball-Bund soll er nun einen Vertrag bis zur nächsten WM-Endrunde 2030 unterschreiben.
Die Nationalmannschaft war unter Ex-Bayern-Coach Nagelsmann beim ersten WM-Turnier mit 48 Teams in Amerika in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay im Elfmeterschießen ausgeschieden. "Es tut mir in der Seele leid, wenn Deutschland im Sechzehntelfinale oder wie bei den Weltmeisterschaften davor in der Gruppenphase ausscheidet. Wir sind der weltgrößte Fußballverband. Wir sind häufig Weltmeister geworden und haben tolle Spiele gesehen. Das würden wir als Fans gerne wieder sehen", sagte Hainer.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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