Fußball-WM: Mertesacker zum DFB? "Will Uli Hoeneß nicht widersprechen"

Nach dem nächsten frühen WM-Aus des deutschen Teams wird über viele Personalien spekuliert. Uli Hoeneß fände Per Mertesacker in einer Rolle gut. Und was sagt der?

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Aktuelle News über den FC Bayern München lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Nach positiven Worten über eine Rolle im Deutschen Fußball-Bund hat sich Ex-Weltmeister Per Mertesacker bester Laune gezeigt. Im ZDF wurde der TV-Experte zu den lobenden Worten befragt und ob er da noch mehr gewachsen sei. Mertesacker lachte. "Ich glaube, ich bin wirklich gewachsen in den letzten Tagen, weil es super schön ist, positives Echo zu bekommen von den Fußballgrößen dieses Landes", sagte der 41-Jährige.

"Zwickmühle" für Kramer

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß würde etwa eine Aufgabe Mertesackers im deutschen Fußball sehr begrüßen. "Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann", hatte Hoeneß gesagt. "Alles, was Per Mertesacker im Fernsehen sagt, hat Hand und Fuß."

Mertesackers Expertenkollege Christoph Kramer wurde danach gefragt, ob Hoeneß recht habe. Kramer grinste - und nahm die "Zwickmühle" mit Humor. "Ich will Uli Hoeneß jetzt nicht widersprechen", sagte Kramer und ergänzte mit einem Augenzwinkern. "Hand und Fuß hat es schon. Es ist manchmal nicht richtig, aber Hand und Fuß hat es."

"Noch hat sich keiner angemeldet"

ZDF-Experte Mertesacker hatte vor wenigen Tagen erklärt, dass er für eine Aufgabe beim Deutschen Fußball-Bund bereit wäre. "Irgendwann mal beim DFB zu arbeiten und dem deutschen Fußball, dem ich so viel zu verdanken habe, etwas zurückzugeben, reizt mich. Dafür stehe ich natürlich zur Verfügung", sagte der 41-Jährige, der nach der Profi-Laufbahn die Nachwuchsakademie des FC Arsenal leitete. Sein größter sportlicher Erfolg war der Gewinn des WM-Titels im Jahr 2014.

Sondierungsgespräche mit Mertesacker soll es dem Vernehmen nach schon gegeben haben. "Noch hat sich keiner angemeldet bei mir", sagte Mertesacker, "deswegen bleibt alles beim Alten."

Nach dem dritten frühen Aus einer Fußball-Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft soll Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer das Team wieder auf Kurs bringen. Der frühere Liverpool- und Dortmund-Trainer und der DFB haben sich bereits klar für ein künftiges Miteinander positioniert, es stehen aber noch Verhandlungen an.

Außer beim Bundestrainer-Posten werden weitere personelle Änderungen erwartet. Für Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig, der den DFB zum Jahresende verlässt, muss ein Nachfolger gefunden werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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