Alexander Zverev: Merz-Überraschung beim Wimbledon-Finale – Kanzler kommt nicht allein
Hoher Besuch für Alexander Zverev beim Wimbledon-Finale. Bundeskanzler Friedrich Merz hat seinen Besuch angekündigt. Das bestätigte der Tennisprofi. Der CDU-Chef kommt aber nicht alleine nach London.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Merz reist zum Zverev-Finale mit seiner Frau
- Bundeskanzler will wieder mit dem Tennisprofi mitfiebern
- Grand-Slam-Sieger erhofft sich Hilfe des Bundeskanzlers für seine Großmutter
Prominente Unterstützung für Alexander Zverev beim wichtigsten Rasenturnier der Welt: Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Sonntag im Publikum des Wimbledon-Finales der Herren sitzen, berichtet "Bild". Der 29-jährige Hamburger gab diese Neuigkeit selbst bekannt, nachdem er seinen britischen Kontrahenten Arthur Fery im Halbfinale nach Hause schickte.
Friedrich Merz reist mit seiner Frau zum Zverev-Finale
Der Bundeskanzler hat seinen Besuch selbst angekündigt und verraten, dass er seine Ehefrau Charlotte Merz mitbringen wird. "Er hat bei meinem Manager angerufen und gesagt, er komme mit seiner Frau vorbei. Also wird er da sein, wenn nicht gerade irgendwas Außergewöhnliches passiert", erklärte Zverev nach seinem souveränen Erfolg in London. Mit diesem Sieg zog der Olympiasieger von 2021 in sein zweites Grand-Slam-Endspiel hintereinander ein.
Bundeskanzler fieberte mit Alexander Zverev
Die Verbindung zwischen dem Regierungschef und dem Tennisstar ist nicht ganz neu. Bereits nach Zverevs Triumph bei den French Open am 7. Juni suchte Merz den Kontakt. Nur drei Tage nach dem Pariser Finalsieg meldete sich der 70-Jährige telefonisch beim zweimaligen Weltmeister. "Er hat sich sehr über den Sieg gefreut und gesagt, dass er das Match auch gesehen und mitgefiebert hat. Das finde ich toll, damit hatte ich nicht gerechnet", berichtete Zverev damals gegenüber "Bild". Am Sonntag werden sich beide nun erstmals persönlich begegnen – egal, wie das Turnier für Zverev ausgehen wird.
Zverev hofft auf Kanzler-Hilfe für seine Großmutter
Das Treffen mit dem Kanzler könnte für Zverev auch eine Gelegenheit sein, ein persönliches Anliegen anzusprechen. Seine Großmutter Natalia Fateeva musste nach dem Turnier in Halle/Westfalen zurück nach Sotschi reisen – ihr Visum war nach 90 Tagen abgelaufen.
"Sie hat leider einen russischen Pass. Vielleicht kann er mit einem Reisepass oder einem längeren Visum für sie helfen, und dann kann sie etwas länger bleiben", äußerte der Tennisprofi seine Hoffnung. Die 78-Jährige feuerte ihren Enkel zuletzt bei den French Open an. Schon in Zverevs Kindheit ging sie regelmäßig mit ihm auf den Tennisplatz.
Zverev jagt in Wimbledon den zweiten Grand-Slam-Titel in Folge
Trotz des prominenten Besuchs bleibt Zverev fokussiert auf das Wesentliche. "Da liegt mein Fokus drauf", stellte er klar. Im Finale wartet Jannik Sinner auf den Hamburger, der die Chance auf seinen zweiten Grand-Slam-Sieg in Folge hat. Was ihm der Wimbledon-Titel bedeuten würde? "Wäre super, ich würde mich freuen. Ich muss am Sonntag ein vernünftiges Tennismatch spielen, das ist die Hauptsache", sagte Zverev und zog in seinen Badelatschen von dannen.
Unabhängig vom Ausgang des Endspiels steht bereits fest: Ab Montag klettert Zverev auf Platz zwei der Weltrangliste – direkt hinter Sinner. Ein Duell zwischen den beiden ist das derzeit hochkarätigste Match, das der Tennissport zu bieten hat.
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bos/news.de/dpa/stg
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