Bundesliga-Transferticker: Kristensen verlässt Eintracht Frankfurt, Bayer-Star Grimaldo wechselt zu Atlético
Ab 1. Juli wird das Transferfenster für die Fußball-Bundesliga geöffnet. Bis Anfang September können sich die 18 Klubs mit neuen Spielern verstärken. Bereits jetzt gibt's die ersten heißen Wechselnews und -gerüchte. Alle Infos zu den Zu- und Abgängen zur Saison 2026/27 erfahren Fans hier.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
Suche
- Transferticker Fußball-Bundesliga
- Alle Zu- und Abgänge der 18 Vereine im Sommer
- Brandheiße Wechselgerüchte
Kaum ist die Fußball-Bundesligasaison 2025/26 vorbei, planen die 18 Vereine bereits für die nächste Spielzeit. Im Sommer wird ab dem 1. Juli erneut für mehrere Wochen das Transferfenster geöffnet. Auf welche neuen Spieler können sich Fans in der kommenden Saison 2026/27 freuen? Welche schmerzlichen Verluste müssen die Teams verkraften? Wir informieren Sie mit unserem Transferticker über alle Zu- und Abgänge sowie über die heißesten Wechselgerüchte.
Transferticker Fußball-Bundesliga: Alle Wechsel zur Saison 2026/27 mit Zu- und Abgängen + Wechselgerüchte
Alle wichtigen Transfer-News gibt's hier auf einen Blick.
+++ 30.06.2026: Bayer-Star Grimaldo wechselt in die Heimat zu Atlético +++
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen verliert einen seiner besten Spieler der vergangenen Saison. Der spanische Linksaußen Alejandro Grimaldo wechselt nach drei Spielzeiten im Leverkusener Trikot zum spanischen Erstligisten Atlético Madrid. "Sein Spielstil war prägend für unsere Werkself, seine Freistöße waren ikonisch - dafür gilt ihm unser Dank", sagte Bayer 04-Geschäftsführer Sport Simon Rolfes.
Nach Medienberichten lassen sich die Madrilenen den 30-Jährigen, der bei Bayer noch einen Vertrag bis 2027 besitzt, rund 20 Millionen Euro Ablöse kosten. Grimaldo war 2023 ablösefrei von Benfica Lissabon ins Rheinland gewechselt. 2024 feierte er mit Bayer das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Er hat bislang nie in der ersten spanischen Liga gespielt.
Ersatz für Grimaldo?
Für Leverkusen bestritt Grimaldo binnen drei Jahren 145 Pflichtspiele und kam dabei auf 30 Tore und 45 Vorlagen. Der Linksverteidiger mit Spielmacherqualitäten und Torgefahr ist momentan mit der spanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika unterwegs.
Dem Vernehmen nach haben die Leverkusener mehrere Kandidaten für einen Grimaldo-Ersatz im Auge. Neben Bayern Münchens Linksverteidiger Raphaël Guerreiro, soll der Verein um den neuen Trainer Carles Martinez Novell auch Arsène Kouassi vom FC Lorient sowie Pep Chavarría von Rayo Vallecano auf dem Zettel haben.
+++ 30.06.2026: Zurück in die Heimat: Kristensen verlässt die Eintracht +++
Rasmus Kristensen verlässt auf eigenen Wunsch vorzeitig Eintracht Frankfurt. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, geht der Defensivspieler aus familiären Gründen zurück nach Dänemark. Künftig wird der 28-Jährige für seinen Jugendclub FC Midtjylland spielen. "Auch wenn wir ihn nur ungern ziehen lassen, wollten wir seinem Wunsch keine Steine in den Weg legen und haben dem Wechsel zugestimmt", sagte Sportvorstand Markus Krösche.
Über die Ablösemodalitäten machten die Hessen keine Angaben. In Frankfurt besaß der Rechtsverteidiger noch einen Kontrakt bis 30. Juni 2029. "Ich verlasse die Eintracht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Dieser Verein ist mir ans Herz gewachsen, gleichzeitig möchte ich wieder in unmittelbarer Nähe zu meiner Familie leben und dort meine Karriere fortsetzen", begründete der dänische Nationalspieler seine Entscheidung.
Kristensen war im Sommer 2024 auf Leihbasis von Leeds United nach Frankfurt gekommen und avancierte schnell zum unumstrittenen Stammspieler. Im vergangenen Sommer wurde er dann fest verpflichtet. Für die Frankfurter lief er in 71 Pflichtspielen auf. "Sportlich und privat hatte ich hier eine großartige Zeit, die ich nicht vergessen werde. Mein Sohn ist in Frankfurt geboren, das wird uns für immer mit dieser tollen Stadt verbinden", sagte Kristensen.
+++ 29.06.2026: Sportchef Schäfer: Umworbener Diomande bleibt in Leipzig +++
Fußball-Bundesligist RB Leipzig wird seinen Senkrechtstarter Yan Diomande trotz des großen Interesses von Paris Saint-Germain vorerst nicht abgeben. "Yan Diomande spielt nächstes Jahr für RB Leipzig. Und davon rücken wir auch nicht ab", sagte RB-Sportchef Marcel Schäfer zu "Bild». Es werde der Zeitpunkt kommen, an dem man Diomande den nächsten Schritt ermögliche. "Aber nicht dieses Jahr."
Für den 19 Jahre alten Ivorer, für den Leipzig ein Angebot des FC Liverpool über 100 Millionen Euro angeblich schon abgelehnt hatte, gebe es laut Schäfer auch keine finanzielle Schmerzgrenze. Nach dpa-Informationen plant Leipzig, den noch bis 2030 gültigen Vertrag von Diomande zu für den Spieler besseren Konditionen anzupassen.
Spekulationen über Verkauf und Leihe
Mehrere Medien hatten zuvor berichtet, dass Diomande sich mit Paris auf einen Vertrag über fünf Jahre geeinigt habe. Auch Gespräche zwischen dem Champions-League-Sieger und Leipzig sollen stattgefunden haben.
Im April hatte Leipzigs Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff bereits betont, er sei in der Causa Diomande ganz entspannt. "Wenn ich Geschäftsführer Sport wäre, würde ich diesen jungen Spieler, der gerade erst noch nicht mal eine komplette Saison bei uns ist, auch nicht verkaufen, egal welcher Preis dort aufgerufen wird", sagte der 50-Jährige.
Ein Wechsel zu PSG ist damit nicht vom Tisch. Spekuliert wird über ein Transfermodell, nachdem die Franzosen Diomande bereits in diesem Sommer kaufen, ihn aber noch für ein Jahr nach Leipzig verleihen. Nach diesem Konzept war RB bereits 2017 bei Naby Keïta verfahren. Der Mittelfeldspieler wurde an Liverpool verkauft, spielt aber noch bis 2018 in Leipzig.
Transfergewinn wäre beachtlich
RB hatte Diomande erst vor einem Jahr für 20 Millionen Euro vom spanischen Zweitligisten CD Leganes verpflichtet. Durch seine Leistungen wurden schnell die europäischen Top-Clubs aufmerksam und es kamen immer wieder Gerüchte auf, dass der Ivorer schon nach der ersten Saison die Bundesliga wieder verlassen könnte. Zumal Diomande keinen Hehl daraus macht, dass potenzielle Kandidaten wie Liverpool und PSG zu seinen Lieblingsmannschaften zählen
Auch diese Fußball-News könnten Sie interessieren:
- Rot für Spieler mit Hand vor Mund in Konflikt
- "Oberster Richter der Welt" - Deutschland-Rüge von Ex-Bundestrainer vor WM
- So lebt der Trainer des FC Bayern München abseits des Stadions
gom/news.de/dpa
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.