FC Bayern München News: Rummenigge nennt Zeitplan bei Kane und ein "klares Ziel"

Der 100-Millionen-Euro-Transfer von Harry Kane hat sich für den FC Bayern als gutes Geschäft erwiesen. 2027 läuft der Vertrag des Engländers aus. Es soll aber nicht das Ende in München sein.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle News über den FC Bayern München lesen Sie auf news.de. (Foto) Suche
Aktuelle News über den FC Bayern München lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Der frühere Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat konkrete Vertragsgespräche des FC Bayern München mit Torjäger Harry Kane nach dem Saisonende angekündigt. Und dann gibt es für den deutschen Fußball-Meister nur eine Stoßrichtung: "Mit dem klaren Ziel, seinen Vertrag zu verlängern", sagte Rummenigge im Interview mit dem Internetportal "t-online".

Kane war im Sommer 2023 für die Münchner Rekordablöse von 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur verpflichtet worden. In 141 Spielen für den FC Bayern hat der Kapitän der englischen Nationalmannschaft 138 Tore erzielt.

"Harry Kane zu holen, war ein wichtiger Coup"

"Harry Kane zu Bayern München zu holen, war ein wichtiger Coup in der Geschichte des Clubs", sagte der langjährige Vorstandsvorsitzende Rummenigge (70), der dem Aufsichtsrat des FC Bayern angehört, vor den Halbfinalspielen in der Champions League gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain.

"Es ist ja bekannt, dass er eine Ausstiegsklausel hatte. Die hat er nicht gezogen und damit signalisiert, dass er auf jeden Fall in München bleibt. Und jetzt werden die zuständigen Verantwortlichen im operativen Bereich – so ist das besprochen – irgendwann nach der Saison Gespräche mit ihm führen."

Unter Trainer Vincent Kompany habe Kane noch einmal "eine Transformation" vollzogen, erklärte Rummenigge. Und zwar von einem Angreifer, der viele Tore geschossen habe zu einem "spielenden Stürmer". Und das sei für das Bayern-Spiel "sehr wichtig".

Wichtig ist für die Münchner auch Michael Olise. Rummenigge erklärte den 24 Jahre alten französischen Nationalspieler quasi für unverkäuflich. Man habe bei den Bayern mal entschieden, dass "wir in Zukunft keinen Spieler mehr verkaufen werden, den wir sportlich vermissen würden. Und dieses ungeschriebene Gesetz gilt bis heute. Für einen Spieler wie Olise gibt es kein Preisschild, das uns zucken lassen würde."

Rummenigge lobt Nachfolger Dreesen

Rummenigge äußert in dem Interview zudem höchste Wertschätzung für den aktuellen Vorstandschef Jan-Christian Dreesen (58), der im Mai 2023 Oliver Kahn nachfolgte. "Im Nachhinein muss man sagen, man hätte ihn von Anfang an als meinen Nachfolger installieren sollen", sagte Rummenigge. Über viele Jahre hatte er mit Finanzfachmann Dreesen im Vorstand zusammengearbeitet.

Dreesens Vertrag läuft in einem Jahr aus, die Zeichen stehen aber längst auf Verlängerung. "Der Verein darf sich jetzt wieder glücklich schätzen. Jan hat in den letzten zwei Jahren auch extrem an den Finanzen gearbeitet, denn wir waren bei der Payroll auf dem völlig falschen Weg - und sind jetzt wieder auf dem richtigen. Dazu ist in den Verein auch dank ihm wieder Ruhe eingekehrt."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Noch mehr spannende Sport-Nachrichten lesen Sie hier:

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.