1. FC Union Berlin News: Unions Ansah: Kompanys Rassismus-Statement war wichtig

Rassismus bleibt ein Problem im Profi-Fußball. Das erlebt auch Union Berlins Jungstar Ilyas Ansah. Ein berühmter Münchner spricht ihm aus der Seele.

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Aktuelle Nachrichten über Union Berlin lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Andreas Gora

Union Berlins Stürmer Ilyas Ansah ist Bayern-Trainer Vincent Kompany dankbar für sein klares Statement gegen Rassismus. "So etwas darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Dafür darf es keinen Platz geben. Deswegen finde ich es wichtig, dass so eine Person in der Rolle auch sich die Zeit nimmt oder einfach auch was dazu sagt", sagte der 21-Jährige in einer Medienrunde des Fußball-Bundesligisten.

Kompany hatte in einem viel beachteten Statement das Verhalten von Star-Coach José Mourinho um den möglichen Rassismusvorfall um Real Madrids Stürmer Vinicius Junior und Gianluca Prestianni von Benfica Lissabon in der Champions League kritisiert.

Täter konfrontieren und bestrafen

Ansah hat nach eigenem Bekunden selbst Erfahrung mit rassistischen Anfeindungen gemacht und wünscht sich ein klares Vorgehen gegen die Täter.

"Weghören ist, glaube ich, nicht das Richtige in so einer Situation. Man sollte schon die Leute versuchen zur Rechenschaft zu ziehen, die sich trauen, rassistisch zu sein", sagte der dunkelhäutige Junioren-Nationalspieler.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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