Champions League: Musialas Torglück und die "WhatsApp-Messages" von der Mama

Jamal Musiala gelingt in Eindhoven der bislang größte Comeback-Schritt. Beim Bayern-Sieg erzielt der Nationalspieler das erste Tor. "Heute war ein guter Tag", sagt er danach.

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Aktuelle News über den FC Bayern München in der Champions League lesen Sie auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Auf den Glücksmoment eines Tores musste Jamal Musiala lange warten. Entsprechend glücklich war der Fußball-Nationalspieler nach dem 2:1 (0:0) des FC Bayern bei der PSV Eindhoven. Bei seinem Startelf-Comeback für den deutschen Rekordmeister und seiner Rückkehr in die Champions League erzielte Musiala das 1:0. Und das wunderbar nach einem feinen Zusammenspiel mit Youngster Lennart Karl.

"Ich bin richtig glücklich über mein Tor", sagte der 22-jährige Musiala und verriet: "Mama hat mir schon tausende WhatsApp-Messages geschrieben." Bei der Club-WM in den USA im vergangenen Sommer hatte er zuletzt im Auftaktspiel beim 10:0 gegen Auckland City gleich dreimal getroffen, bevor er sich bei dem Turnier im verlorenen Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain so schwer verletzte.

"Ich habe gute Aktionen gehabt"

"Ich bin vor allem glücklich, wieder auf dem Spielfeld zu sein. Mein Fokus liegt jetzt auf dem nächsten Spiel, mein Level weiter hochzubringen. Ich habe gute Aktionen gehabt, komme jetzt langsam wieder rein", sagte Musiala bei DAZN. Sein nächstes Etappenziel im WM-Jahr lautet: "Wenn ich auf dem Platz bin, will ich einfach viel Energie und Fokus haben und liefern. Heute war ein guter Tag."

Der Tag war besonders für ihn, aber auch für den FC Bayern, der die Vorrunde auf Platz zwei abschloss und nun in allen Playoff-Runden bis zum Finale das entscheidende Rückspiel daheim bestreiten dürfte. Im Achtelfinale im März könnte es nun - wie im Vorjahr - wieder zu einem deutschen Duell kommen.

Denn als Gegner kommen vor der Playoff-Auslosung am Freitag Atalanta Bergamo, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund oder Olympiakos Piräus infrage. Diese vier Teams spielen im Februar zwei Achtelfinal-Teilnehmer aus.

Eberl: "Keiner erwartet Wunderdinge"

Im nationalen Duell mit Leverkusen hatten sich die Bayern bereits im Vorjahr im Achtelfinale durchgesetzt. Damals erzielte Musiala beim 3:0 im Heimspiel sein bis Mittwochabend letztes Tor in Europas Königsklasse.

In Eindhoven vollendete er nun einen Angriff nach Zuspiel von Karl mit einem präzisen Abschluss. Der Ball flog vom rechten Innenpfosten ins Tor. Auch sonst hatte Musiala gute Szenen.

"Keiner erwartet Wunderdinge von Jamal. Und trotzdem hat er ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht nach so langer Zeit", lobte Sportvorstand Max Eberl. "Er hat Freude. Er ist extrem demütig und dankbar, dass er wieder auf dem Platz stehen darf. Er kann ohne Druck spielen." Mit dem Tor habe er sich "belohnt".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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