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Waldemar Anton ganz privat: Glücklicher Familienmensch - so lebt der neue BVB-Kicker abseits des Fußballfelds

Waldemar Anton hat durch eine erfolgreiche Saison 2023/24 mit dem VfB Stuttgart den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft geschafft. Dem in Usbekistan geborenen Verteidiger ist privat auch seine Familie sehr wichtig. Das muss man über den Bundesliga-Star wissen.

Mit 27 Jahren wurde der ehemalige Stuttgart-Innenverteidiger Waldemar Anton erstmals in die deutsche Fußball-A-Nationalmannschaft berufen. (Foto) Suche
Mit 27 Jahren wurde der ehemalige Stuttgart-Innenverteidiger Waldemar Anton erstmals in die deutsche Fußball-A-Nationalmannschaft berufen. Bild: picture alliance/dpa | Marius Becker
  • Fußballspieler Waldemar Anton kam in Usbekistan auf die Welt
  • Als Kind interessierte sich der VfB-Stuttgart-Kapitän für Karate
  • Heute hat der DFB-Kicker mit Frau Jenni zwei Kinder

Jeweils über 100-mal lief Waldemar Anton in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga für Hannover 96 und den VfB Stuttgart auf. Doch einer seiner größten Karriere-Erfolge ließ lang auf sich warten. Im März 2024 wurde der Abwehrspieler mit 27 Jahren erstmals für Länderspiele der deutschen A-Nationalmannschaft nominiert und wenige Wochen später in den Kader für die UEFA Euro 2024 berufen. Geboren wurde er jedoch nicht in der Bundesrepublik.

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Waldemar Anton wurde als Sohn russischsprachiger Eltern in Usbekistan geboren

Waldemar Anton kam am am 20. Juli 1996 in der usbekischen Stadt Olmaliq auf die Welt - dort hieß er mit Vornamen übrigens noch Wladimir. "Meine Großeltern sprechen Usbekisch, meine Eltern sprechen Russisch. Ich kann auch Russisch", verriet er 2020 in einem Interview mit der "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Bereits im Alter von zwei Jahren siedelte er mit seiner Familie nach Deutschland um, kickte zunächst bei den Junioren für den Hannover Stadtteil-Klub Mühlenberger SV, ehe er 2008 zu 96 wechselte. Seiner zweiten Heimat blieb er bis zur Saison 2020/21 treu, für die ihn dann der VfB Stuttgart verpflichtete. Dort wurde er 2023 zum Kapitän ernannt. Im Sommer 2024 wechselte Anton zu Borussia Dortmund. Er absolvierte auch schon elf Länderspiele für Deutschlands U21, stand im Kader bei der erfolgreichen EM 2017 in Polen. Einen Einsatz als Profi für sein Geburtsland Usbekistan schloss er früh aus, sagte bereits 2018 in einem "Bild"-Interview: "Ja, es gab letztes Jahr mal einen Kontakt. Aber meine Großeltern leben da auch nicht mehr, wohnen jetzt in Russland. Ich habe niemanden mehr in Usbekistan. Deshalb kam das nicht infrage." Drei Jahre später zeigte sich der Defensivmann gegenüber dem Boulevardblatt jedoch unentschlossener.

Waldemar Anton interessierte sich als Kind neben dem Fußball für Karate

Waldemar Anton ist ein Kämpfertyp. "Ich bin einer, der immer Gas geben möchte, unabhängig davon, ob das nun anstrengend ist oder nicht oder ob man kleinere Blessuren hat", erzählte er 2024 nach seiner ersten Nominierung von DFB-Bundestrainer Julian Nagelsmann dem "Kicker". Den großen Ehrgeiz entwickelte er auch durch seine Eltern, ein Busfahrer und eine Köchin. "Sie haben mich gelehrt, dass man alles schaffen kann, wenn man einen Traum oder ein Ziel verfolgt." Als Dankeschön wollte er seine Eltern eigentlich dazu bringen, mit dem Arbeiten aufzuhören und selbst für sie sorgen. Doch Antons Mama und Papa lehnten dankend ab.

Im "Bild"-Interview 2021 gab Waldemar Anton außerdem zu, dass er ursprünglich gar nicht Profi-Fußballer werden wollte, sondern sich als Kind sehr für Karate interessierte. "Die Filme mit Jean-Claude Van Damme haben mich damals darauf gebracht." Schließlich schreckten ihn aber Liegestütze und Kimmzüge im Training ab.

Waldemar Anton privat verheiratet mit Ehefrau Jenni, zwei Kinder

Neben dem Fußball ist für Waldemar Anton seine eigene Familie das Wichtigste im Leben. Der Bundesliga-Star ist glücklich mit seiner Frau Jenni verheiratet. Gemeinsame Fotos mit seiner Liebsten postete der Fußballer auch schon auf Instagram. Das Paar hat zwei Kinder. "Zeit mit der Familie zu verbringen, vor allem mit den Kindern wilde Sachen zu machen, das ist ein großer Rückhalt für mich", so der Innenverteidiger 2023 gegenüber dem SWR.

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