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Ski alpin Weltcup 2022 Ergebnisse: Nullnummer für Skirennfahrer Straßer - Braathen siegt sensationell

Der Ski-alpin-Weltcup 2021/22 der Herren macht vom 13. bis 16.01.2022 Station in der Schweiz. In Wengen sollen die Ski-Herren beim Super-G, der Abfahrt und im Slalom zeigen, was sie können. Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Henrik Kristoffersen aus Norwegen in Aktion. Bild: picture alliance/dpa/KEYSTONE | Anthony Anex

Der Ski-alpin-Weltcup 2021/22 der Herren ist in vollem Gange. Vom 13. bis 16.01.2022 sind die alpinen Ski-Herren in Wengen (Schweiz) zu Gast. Dort treten die Athleten im Super-G, der Abfahrt und im Slalom gegeneinander an. Wie sich die Herren in der Schweiz schlagen, erfahren Sie hier.

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Ski alpin Weltcup Herren 2021/22: Zeitplan in Wengen (Schweiz) im Überblick

Datum Beginn (MEZ) Austragungsort Disziplin
Donnerstag, 13.01.2022 12.30 Uhr Wengen (Schweiz) Super-G
Freitag, 14.01.2022 12.30 Uhr Wengen (Schweiz) Abfahrt
Samstag, 15.01.2022 12.30 Uhr Wengen (Schweiz) Lauberhorn-Abfahrt
Sonntag, 16.01.2022 10.15 Uhr
13.30 Uhr
Wengen (Schweiz) Slalom 1. und 2. Lauf

Ski alpin Weltcup Herren aktuell: Alle Ergebnisse aus Wengen in der Schweiz

Die Ergebnisse des Ski alpin Weltcup der Herren lesen Sie hier zeitnah auf news.de!

+++ 16.01.2022: Nullnummer für Skirennfahrer Straßer - Braathen siegt sensationell +++

Eine Woche nach seinem dritten Platz in Adelboden hat Skirennfahrer Linus Straßer wieder einen Rückschlag kassiert. Der 29-Jährige fädelte nach einem guten Start im zweiten Lauf des Slalom-Weltcups in Wengen am Sonntag ein und schied aus. Es war bereits die dritte Nullnummer des Münchners im vierten Saisonrennen in seiner Paradedisziplin. Der Sieg ging sensationell an den Norweger Lucas Braathen, der zur Halbzeit noch auf Rang 29 gelegen hatte. Zweiter wurde Daniel Yule (Schweiz) vor Giuliano Razzoli (Italien).

Riesentorlauf-Spezialist Alexander Schmid erreichte trotz der höchsten Startnummer aller Athleten den zweiten Lauf und holte als 14. seine ersten Weltcup-Punkte im Slalom überhaupt. David Ketterer, Anton Tremmel, Fabian Himmelsbach und Julian Rauchfuß verpassten das Finale.

+++ 15.01.2022: Kriechmayr gewinnt zweite Wengen-Abfahrt - Deutsche erneut schwach +++

Skirennfahrer Vincent Kriechmayr hat den Abfahrtsklassiker beim Weltcup in Wengen gewonnen. Der Weltmeister aus Österreich siegte am Samstag mit 0,34 Sekunden Vorsprung vor dem Schweizer Beat Feuz. Dritter wurde Bormio-Sieger Dominik Paris (+0,44) aus Italien. In der ersten, kürzeren Schussfahrt am Freitag hatte Kriechmayr Rang zwölf belegt.

Die deutschen Speed-Herren kassierten nach ihrem Debakel am Vortag den nächsten Dämpfer und verpassten geschlossen die Top 15. Dominik Schwaiger fuhr als bester DSV-Athlet auf Rang 17. Zwei Positionen dahinter landete Romed Baumann. Simon Jocher und Josef Ferstl kamen nicht über die Plätze 24 und 30 hinaus.

+++ 15.01.2022: Alpin-Ass Sander verzichtet auf zweite Abfahrt in Wengen +++

Der WM-Zweite Andreas Sander verzichtet auf die zweite Abfahrt beim alpinen Ski-Weltcup in Wengen. Dies hätten der 32-Jährige und das Trainer-Team beschlossen, teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Samstag wenige Stunden vor dem Start mit. Sander soll sich stattdessen auf die Rennen in Kitzbühel vorbereiten. Auf der dortigen Streif finden am 21. und 22. Januar zwei Abfahrtsrennen statt.

Mit seinem Startverzicht reagiert Sander auf seine Formkrise und die zuletzt schwachen Leistungen. Bei der Abfahrt am Freitag hatte der WM-Zweite lediglich den 41. Platz belegt und war auch beim Super-G am Tag zuvor nicht über den 33. Rang hinausgekommen. "Ein wirklich enttäuschender Tag für mich", hatte der Ennepetaler nach dem Super-G auf Instagram geschrieben. Sein bislang bestes Abfahrtsergebnis in diesem Winter war der elfte Platz in Gröden kurz vor Weihnachten. "Es passt gar nichts zusammen", sagte Sander nach dem verpatzten Abfahrtsrennen im ZDF. "Es ist sehr enttäuschend momentan."

+++ 14.01.2022: Kilde gewinnt Abfahrt in Wengen - Debakel für deutsche Ski-Herren +++

Skirennfahrer Aleksander Aamodt Kilde hat die nächste Runde im Dauerduell mit Marco Odermatt für sich entschieden. Der Norweger gewann am Freitag die erste der zwei Abfahrten in Wengen, sein Schweizer Rivale wurde mit 0,19 Sekunden Rückstand Zweiter. Im Super-G tags zuvor war es genau anders herum gewesen. Dritter am Lauberhorn wurde am Freitag Odermatts Landsmann Beat Feuz (+0,30).

Die deutschen Speed-Herren kassierten einen gewaltigen Dämpfer und verpassten geschlossen die Top 20. Romed Baumann und Josef Ferstl, die im Super-G noch als Vierter und Sechster überzeugt hatten, fuhren auf die Plätze 27 und 33. Dominik Schwaiger, Simon Jocher und Andreas Sander belegten die Ränge 24, 38 und 41. Am Samstag steht in der Schweiz noch eine zweite, längere Abfahrt auf dem Programm.

+++ 14.01.2022: Ski-Weltmeister Kriechmayr startet in Wengen mit Sondererlaubnis +++

Der österreichische Weltmeister Vincent Kriechmayr darf trotz fehlender Trainingseinheiten bei der Abfahrt der alpinen Skirennfahrer in Wengen an diesem Freitag (12.30 Uhr) starten. Das bestätigte ein Sprecher des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) auf dpa-Anfrage. Kriechmayr war vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach einem weiteren Test, der negativ ausfiel, hatte er von den Behörden am Mittwochnachmittag die Erlaubnis erhalten, in die Schweiz zu reisen. Die Abfahrtstrainings in Wengen am Dienstag und Mittwoch hatte er da aber schon verpasst.

Laut Reglement des Weltverbandes Fis ist die Teilnahme an mindestens einem Training jedoch Pflicht für den Start in der Schussfahrt. Nachdem er durch eine Juryentscheidung am Donnerstagnachmittag Grünes Licht bekommen hatte, fuhr Kriechmayr deshalb am Freitag um 9.44 Uhr aus dem Starthaus. Nach wenigen Metern brach der 30-Jährige die Fahrt ab und ging zur normalen Streckenbesichtigung über.

+++ 13.01.2022: Skirennfahrer Baumann Vierter in Wengen - Nächster Sieg für Odermatt +++

Skirennfahrer Romed Baumann hat beim Super-G in Wengen nur um Haaresbreite das Podest verpasst. Der Vizeweltmeister fuhr am Donnerstag mit gerade mal drei Hundertstelsekunden Rückstand auf den drittplatzierten Olympiasieger Matthias Mayer aus Österreich auf Rang vier. Es war das bislang beste Weltcup-Ergebnis für Baumann in dieser Saison und gerade im Super-G, in dem er diesen Winter zuvor nur einmal die Top 20 erreicht hatte, ein Befreiungsschlag. Schnellster war erneut der überragende Schweizer Marco Odermatt, der schon seinen sechsten Saisonsieg feierte und seine Führung im Gesamtklassement ausbaute. Zweiter wurde der Norweger Aleksander Aamodt Kilde.

Baumanns Teamkollege Josef Ferstl überzeugte als Sechster, Andreas Sander landete nur auf Rang 33. Die übrigen deutschen Starter, Simon Jocher und Dominik Schwaiger, belegten die Plätze 23 und 39.

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fka/news.de/dpa