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Paul Voß privat: So tickt der Tour de France-Experte

Als Radprofi hat Paul Voß wohl so ziemlich alles erlebt. Mittlerweile beurteilt er die Leistungen seiner Kollegen auch am Mikrofon. Wie der "Tour de France"-Experte tickt und was den gebürtigen Rostocker sonst so auszeichnet, lesen Sie hier.

Paul Voß kommentiert die Tour de France bei ONE. Bild: dpa

Keine Frage: Im Sattel fühlt sich Paul Voß einfach wohl. Doch der am 26. März 1986 in Rostock geborene Rad-Enthusiast hat bewiesen, dass er mehr kann, als über mehrere Stunden hinweg stupide in die Pedale zu treten. Er hat sich auch abseits der Strecke einen Namen gemacht, wenn gleich es ihn wieder auf das Rad zurückzieht. Denn eigentlich hatte sich Paul Voß, der seiner Homepage zufolge als 13-Jähriger in einem Verein mit dem Radsport begann, im Jahr 2016 bereits vom Profi-Radsport verabschiedet.

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Paul Voß: Eine erfolgreiche Karriere außerhalb des Sattels

Beim Bora-Team konnte Paul Voß 2017 keinen neuen Vertrag ergattern. Was er tat, beeindruckte mit echter Konsequenz. Er lässt seine internationale Straßenkarriere sausen und widmet sich anderen Dingen. Zum Beispiel dem Aufbau eines eigenen Nachwuchsteams, dem Paul Voß Development Team (PVDT). Auch auf die Seite der Radsportfunktionäre verschlägt es Voß. Er wird 2017 Sportlicher Leiter beim Team Wiggins, danach ist er ab der Saison 2018 beim Continental-Team LKT Team Brandenburg als Sportlicher Leiter aktiv.

Daneben analysiert Paul Voß für ein Millionenpublikum die Leistungen seiner Ex-Kollegen. Seit 2017 ist er als Experte für die TV- und Live-Stream-Übertragungen der Tour de France bei ARD-Spartensender ONE sowie "sportschau.de" zu hören. Seine Radsport-Expertise teilt Voß übrigens auch zusammen mit Andreas Stauff und Bastian Marks im Podcast "Besenwagen".

Paul Voß Comeback im Jahr 2021

Apropos Besenwagen. Für das gleichnamige Bundesliga-Team trat Paul Voß 2021 beim ersten Straßenwettbewerb der Rad-Bundesliga 2021 in Gippingen (Schweiz) an und feierte bei seinem Comeback gleich einen fünften Platz. Auf die Straße wolle er aber nur bedingt zurückkehren, erklärte er später gegenüber "radsport-news.com". Künftig will er als Profi vor allem im Gravel-Bereich von sich reden machen und unter anderem bei den US-Rennen an den Start gehen, wie auch ein Instagram-Post vom Juni 2021 zeigt. Daher habe er die Straßenrennen als Vorbereitung genutzt.

Paul Voß privat: Das behält der Rad-Profi lieber für sich

Wer im Allgemeinen einen Blick auf den Instagram-Account von Paul Voß wirft, dem wird schnell klar, was er seinen Fans mitteilen will - und was nicht. Private Eindrücke von Freundin, Familie und dergleichen mehr sucht man da vergebens. Stattdessen gibt es "natürlich" ganz viel für Radsport-Fans zu entdecken. Vom Rennprogramm über Trainingsbilder bis zu Tipps und Tricks. Den Rest behält Paul Voß dann lieber für sich.

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rut/news.de

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