14.12.2020, 13.30 Uhr

Gérard Houllier ist tot: Todesschock! Fußball-Star überraschend verstorben

Die Fußballwelt trägt Trauer! Der beliebte Fußballtrainer Gérard Houllier ist überraschend verstorben. Der ehemalige Coach des FC Liverpool und Aston Villa starb im Alter von 73 Jahren vermutlich an den Komplikationen nach einer Aneurysma-Operation.

Gerard Houllier ist tot. Der ehemalige Fußballtrainer von Liverpool und Aston Villa verstarb im Alter von 73 Jahren. Bild: picture alliance / dpa | Lindsey Parnaby

Der ehemalige Trainer der Fußballmannschaften FC Liverpool und Aston Villa, Gérard Houllier, ist im Alter von 73 Jahren nach einer Herzoperation verstorben. Sein Tod kam überraschend - Tage zuvor hatte der Manager in einer Textnachricht gesundheitliche "Probleme" eingeräumt, doch versprochen, dass er "da durchkommen" würde. Das berichtete die "Daily Mail" am Montag.

Gérard Houllier ist tot: Er hatte Herzprobleme - Todesursache unbekannt

Gérard Houllier starb drei Wochen nach seiner Aortenaneurysma-Operation in Paris im Alter von 73 Jahren. Der Franzose, der auch Paris Saint-Germain und Lyon leitete, wies eine lange Krankheitsgeschichte mit einer Reihe von medizinischen Problemen auf, unter anderem ein Herzproblem und hoher Blutdruck. Die offizielle Todesursache ist jedoch nicht bekannt.

Houllier war Trainer bei Liverpool, Paris Saint-Germain und Lyon

Houllier, der Liverpool 2001 zu einem einzigartigen Pokal-Triple führte, wurde heute von seinen ehemaligen Spielern und Kollegen als "großartiger Manager und ein wirklich fürsorglicher Mann" und als "wahrer Gentleman des Spiels" beschrieben, der "immer andere an die erste Stelle setzte".

Fanliebling Houllier erlitt 2001 während eines Premier League-Spiels gegen Leeds ein lebensbedrohliches Gefäßproblem. Später wurde sein Aufenthalt in Villa durch gesundheitliche Probleme unterbrochen. Er kehrte nie wieder zum täglichen Coaching zurück.

Houllier nach Herzoperation am Aneurysma verstorben

Der französische Radiosender RMC und die Sportzeitung L'Equipe berichteten, dass Houllier nach einer Herzoperation in Paris gestorben sei. Laut Vincent Duluc, Journalist bei L'Equipe, wurde Houllier vor drei Wochen einer Aortenaneurysma-Operation unterzogen. Er wurde aus einem Pariser Krankenhaus entlassen und kehrte am Sonntag nach Hause zurück.

Berichten zufolge schickte er erst am Wochenende noch eine SMS mit der Nachricht: "Ich habe Probleme, aber ich werde da durchkommen."

GérardHoullier als Trainer bei FC Liverpool

Houllier kam im Sommer 1998 nach Liverpool, zunächst als gemeinsamer Trainer mit Roy Evans, bevor er nur vier Monate später die alleinige Verantwortung übernahm.

Er beaufsichtigte einen umfassenden Umbau des Kaders der ersten Mannschaft, unterzeichnete Sami Hyypiä, Dietmar Hamann und Vladimir Spicer und änderte die taktische Philosophie, um das Team wieder zu einer Streitmacht zu machen. Houlliers Methoden brachten schnell Erfolge, als "die Roten" 2000/01 ein einzigartiges Triple des FA-Cups, des UEFA-Pokals und des Ligapokals sowie einen dritten Platz in der Premier League gewannen.

Ex-Coach Houllier litt an Aortendissektion

Doch im Oktober 2001 erkrankte er zur Halbzeit während des Spiels von Liverpool gegen Leeds und wurde mit einer Aortendissektion diagnostiziert, die eine elfstündige Notoperation erforderte und zu einer fünfmonatigen Unterbrechung seiner Berufstätigkeit führte. Houllier, der an einer Herzerkrankung gelitten hatte, die als "Aneurysma dissecans" bekannt war, verließ Liverpool schließlich im Jahr 2004.

Liverpool würdigte seinen ehemaligen Coach und twitterte: „Wir trauern um unseren dreifach siegreichen Manager Gerard Houllier."


"Die Gedanken aller im Liverpool Football Club sind bei Gerards Familie und vielen Freunden."

GérardHoullier brachte auch französische Nationalmannschaft auf Kurs

Im Jahr 2002 wurde Houllier mit der Ehrenlegion ausgezeichnet - einer der höchsten zivilen Auszeichnungen Frankreichs. Ihm wurde weitgehend zugeschrieben, dass er nach der Einrichtung des französischen Akademiesystems den Grundstein für die Dominanz der französischen Nationalmannschaft im Weltfußball gelegt hatte. Spieler, die durch das System gingen, halfen Frankreich, die Weltmeisterschaft 1998 und die Europameisterschaft 2000 zu gewinnen.

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sig/bos/news.de