07.12.2020, 18.58 Uhr

Fußball-WM 2022 in Katar - Spielplan Qualifikation: Gruppe J ausgelost! DAS sind die Quali-Gegner der DFB-Elf

Die Entscheidung ist gefallen: Gegen wen Deutschland in der Qualifikation zur Fußball-WM 2022 in Katar ranmuss, hat die Auslosung in Zürich ergeben. Das ist der Spielplan für die WM-Quali im Fußball-Überblick.

Die FIFA Fußball-WM 2022 findet in Katar statt. Bild: picture alliance/dpa/XinHua | Nikku

Am Montag, dem 07.12.2020, fiel um 18.00 Uhr die Entscheidung:: Auf wen werden Joachim Löw und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Qualifikation für die WM 2022 in Katar treffen? Bei der Auslosung in Zürich war die DFB-Elf im ersten Lostopf gesetzt. Damit entgehen Löw und sein Team schon einmal sicher Duellen mit Weltklasse-Gegnern wie Weltmeister Frankreich, England, Belgien oder Spanien, gegen das die Nationalmannschaft zuletzt in Sevilla mit 0:6 verloren hatte. Insgesamt werden 13 der 32 WM-Plätze an europäische Teams vergeben.

DFB-Auswahl mit dankbaren Gegnern in WM-Qualifikation - unter anderem gegen Rumänien und Island

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielt in der Qualifikation zur Katar-WM 2022 in der Gruppe J gegen Rumänien, EM-Viertelfinalist Island, Nordmazedonien, Armenien und Liechtenstein. Das ergab die Auslosung der zehn Qualifikationsgruppen am Montag in Zürich. Nur die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Winter-WM (21. November bis 18. Dezember 2022).

Die Gruppenzweiten müssen in die Playoffs um noch drei WM-Tickets mit den beiden besten noch nicht qualifizierten Gruppensiegern aus der Nations League. Die Qualifikation wird im März, September (jeweils mit drei Spieltagen), Oktober und November (jeweils zwei Spieltage) gespielt. Die Playoffs finden im März 2022 statt.

Weltmeister Frankreich, bei der Europameisterschaft im kommenden Jahr Gruppengegner der deutschen Auswahl, trifft in der Gruppe D unter anderem auf die Ukraine und Finnland. Der zweite deutsche EM-Gruppengegner und amtierende Europameister Portugal bekommt es in der Gruppe A unter anderem mit Serbien und Irland zu tun. England spielt in der Gruppe I gegen Polen, Italien in der Gruppe C gegen die Schweiz. Die Niederlande treten unter anderem gegen die Türkei und Norwegen an.

Die Katar-WM war wegen der Hitze im Sommer am Persischen Golf von der FIFA in den Winter verlegt worden. Die Bundesliga wird ihre Saison 2022/23 für die Endrunde unterbrechen.

Auslosung zur Fußball-WM 2022: Deutschland in Gruppe J gegen

Folgende Gruppen wurden für die Qualifikation zur Fußball-WM 2022 am 07.12.2020 ausgelost:

Gruppe A

  • Portugal
  • Serbien
  • Irland
  • Luxemburg
  • Aserbaidschan

Gruppe B

  • Spanien
  • Schweden
  • Griechenland
  • Georgien
  • Kosovo

 

Gruppe C

  • Italien
  • Schweiz
  • Nordirland
  • Bulgarien
  • Litauen

 

Gruppe D

  • Frankreich
  • Ukraine
  • Finnland
  • Bosnien-Herzegowina
  • Kasachstan

 

Gruppe E

  • Belgien
  • Wales
  • Tschechien
  • Belarus
  • Estland

 

Gruppe F

  • Dänemark
  • Österreich
  • Schottland
  • Israel
  • Färöer
  • Moldawien

 

Gruppe G

  • Niederlande
  • Türkei
  • Norwegen
  • Montenegro
  • Lettland
  • Gibraltar

 

Gruppe H

  • Kroatien
  • Slowakei
  • Russland
  • Slowenien
  • Zypern
  • Malta

 

Gruppe I

  • England
  • Polen
  • Ungarn
  • Albanien
  • Andorra
  • San Marino

 

Gruppe J

  • Deutschland
  • Rumänien
  • Island
  • Nordmazedonien
  • Armenien
  • Liechtenstein

Nur die zehn Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM in Katar (21. November bis 18. Dezember 2022). Die Gruppenzweiten müssen in die Playoffs um noch drei WM-Tickets mit den beiden besten noch nicht qualifizierten Gruppensiegern aus der Nations League.

Fußball-WM 2022 in Katar: Welche Gegner werden für Deutschland in der Qualifikation ausgelost?

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann den ganz großen Nationen auf dem Weg zur WM 2022 aus dem Weg gehen. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw belegt in der Weltrangliste Platz 13 und wird für die Auslosung der Qualifikationsgruppen am Montag in Zürich im Lostopf eins einsortiert.

Ein Duell mit Größen wie Weltmeister Frankreich, Europameister Portugal oder England ist damit in der Vorausscheidung für Katar unmöglich. Mit einem Gruppensieg wäre das WM-Ticket für 2022 direkt gebucht. Wird die Löw-Elf nur Gruppenzweiter, müssten im Frühjahr 2022 zwei weitere Playoff-Runde gemeistert werden.

Die Lostöpfe für die Auslosung im Überblick:

Topf 1: Belgien, Frankreich, England, Portugal, Spanien, Italien, Kroatien, Dänemark, Deutschland und Niederlande

Topf 2: Schweiz, Wales, Polen, Schweden, Österreich, Ukraine, Serbien, Türkei, Slowakei und Rumänien

Topf 3: Russland, Ungarn, Republik Irland, Tschechien, Norwegen, Nordirland, Island, Schottland, Griechenland und Finnland

Topf 4: Bosnien und Herzegowina, Slowenien, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien, Bulgarien, Israel, Belarus, Georgien und Luxemburg

Topf 5: Armenien, Zypern, Färöer, Aserbaidschan, Estland, Kosovo, Kasachstan, Litauen, Lettland und Andorra

Topf 6: Malta, Moldawien, Liechtenstein, Gibraltar und San Marino

Das müssen Fußball-Fans zur Auslosung der Qualifikation zur WM 2022 in Katar wissen

Willkommene Abwechslung für den zuletzt stark in die Defensive geratenen Joachim Löw. Der Bundestrainer erfährt knapp drei Wochen nach dem desaströsen 0:6 gegen Spanien, auf wen die Nationalmannschaft in der Qualifikation für die WM 2022 in Katar trifft. Antworten auf die wichtigsten Fragen vor der Auslosung in Zürich.

Muss Löw bei der Ziehung vor Ort sein?

Nein. Wegen der Corona-Pandemie wird die Zeremonie diesmal in digitaler Form abgehalten. Die ehemaligen Top-Profis Rafael van der Vaart (Niederlande) und Daniele de Rossi (Italien) ziehen die Lose.

Welche Gegner sind möglich - und welche nicht?

Weil sich Deutschland im ersten Lostopf befindet, sind Duelle mit Weltklasse-Gegnern wie Frankreich, England oder Belgien ausgeschlossen. Aus dem zweiten Topf könnte es die Löw-Elf mit Österreich um David Alaba, Polen um Robert Lewandowski oder den unbequemen Schweizern zu tun bekommen. In Topf drei sind mit Ungarn, Russland, Tschechien, Schottland und Finnland weitere EM-Teilnehmer einsortiert. Die schwerste Gruppe wäre auf dem Papier eine mit der Schweiz und Russland. Läuft es günstig, ist auch diese Staffel möglich: Rumänien, Nordirland, Luxemburg, Andorra und San Marino.

Wie und wann wird die Qualifikation ausgespielt?

Die zehn Gruppenspieltage werden komplett im Jahr 2021 ausgespielt. Los geht es am 24. März, die letzten Gruppenspiele werden am 16. November ausgetragen. Die zehn Gruppensieger haben ihr Ticket für das Endturnier in Katar sicher. Wegen der Corona-Krise gibt es im März und im September jeweils Dreier-Spieltage. Im Oktober und November sind noch einmal je zwei Spieltermine angesetzt.

Was passiert, wenn das deutsche Team nicht Gruppensieger wird?

Das hängt vom Platz ab. Auf Rang zwei würde sich die Nationalelf für die Playoffs, die im Frühjahr 2022 ausgetragen werden, qualifizieren. Dort spielen zwölf Mannschaften die drei übrigen Plätze aus: die zehn Gruppenzweiten sowie die beiden besten Gruppensieger der Nations League, die sich nicht über den Quali-Weg für die Endrunde oder wenigstens die Playoffs qualifiziert haben. Insgesamt stehen Europa 13 der 32 WM-Plätze zu. Der dritte Gruppenplatz in der Quali bedeutet das Aus in der Qualifikation.

Was kommt auf das Löw-Team im Jahr 2021 zu?

Jede Menge Pflichtspiele. Das erste Länderspiel-Fenster im März ist zugleich WM-Quali-Start und Warmlaufen für die paneuropäische EM, die im Juni und Juli in zwölf Städten stattfindet. Dort trifft Deutschland bereits in der Vorrunde auf Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal. Ist die EM absolviert, geht es im Herbst direkt mit der finalen Phase der WM-Qualifikation weiter. Das Endturnier in Katar findet vom 21. November bis 18. Dezember 2022 statt.

WM-Quali-Auslosung: van der Vaart und de Rossi ziehen die Lose

Die ehemaligen Spitzenfußballer Rafael van der Vaart und Daniele de Rossi ziehen bei der Auslosung der europäischen Qualifikation für die WM-Endrunde 2022 in Katar die Lose. Dies teilte der Fußball-Weltverband FIFA am Freitag mit. Der Niederländer van der Vaart stand 2010 im WM-Endspiel, de Rossi gewann vier Jahre zuvor mit Italien sogar den Titel.

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loc/news.de/dpa

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